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Verarbeitung :
Werk auf Keilrahmen. Kann direkt aufgehängt werden. Rahmung auf Anfrage.
Größe :
31,5x31,5in
Über das Werk
In diesem Gemälde verschmelzen figurative und halbabstrakte Stile zu einer sensiblen Komposition. Die Schönheit einer Frau wird oft von außen gemessen, aber ist es nicht der Mut, nach innen zu schauen um die eigene Sensibilität zu schützen, der uns wirklich erstrahlen lässt?
Mit zarten Farben habe ich bewusst die weichen und doch ausdrucksstarken Züge der Figur hervorgehoben, deren verschleierter Blick eine tiefe Melancholie ausstrahlt. Leicht wie… der Wind und unvollkommen wie der Mensch selbst.
Die ländliche Weite eines Gemüsehofs nahe Stuttgart prägte Sabrina Schnells Wahrnehmung früh durch die Rhythmen der Natur. Bis heute schließt sich dort ein Kreis: Ihr aktuelles Studio befindet sich in der elterlichen Gärtnerei. Jene Gewächshäuser aus Glas und Stahl bildeten mit ihrem Mikroklima und dem Kontrast aus Geometrie und organischem Wachstum ihr erstes visuelles Vokabular. Diese feste Verwurzelung erweitert sie heute durch ein Leben zwischen Deutschland und Italien sowie Eindrücke aus mehreren Auslandsaufenthalten.
Bevor jedoch die Farbe kam, füllte die Musik als erste Muttersprache die Stille. An Klavier und Gesang fand sie eine unmittelbare Ausdrucksform. Parallel disziplinierte sie Geist und Gehör an der klassischen Trompete. Dieses Instrument forderte Qualitäten, die auch für ihre Malerei fundamental sind: Präzision, Atemkontrolle und der Mut zum Moment, der keine Unentschlossenheit verzeiht.