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Technik :
Digital auf Plexiglas , Plexiglas unter Plexiglas
Verarbeitung :
Gerahmt
Größe :
31,5x315in
Auflage :
2 / 3
Artist's proof :
1
Über das Werk
In „Back is beautiful Sar la Rouge isoliert“ wird der Rücken des schwarzen Mannes sowohl als Denkmal als auch als Oberfläche dargestellt.
Dieses Werk ist ein Leuchtkasten. Gedruckt auf Plexiglas, tritt tatsächlich Licht daraus aus!
Der Körper wirkt skulptural, fast unwirklich, poliert wie ein Objekt der Bewunderung. Indem Gesicht und Identität ausgeblendet werden, lenkt das Werk die Aufmerksamkeit darauf, wie der Körper wahrgenommen, rezipiert… und auf ihn projiziert wird.
Die übertriebene Muskulatur und die glänzende Textur erinnern an die Ästhetik der Werbung, wo Stärke und Perfektion inszeniert und wiederholt werden. Doch hier wirkt ebendiese Bildsprache befremdlich. Der Betrachter schwankt zwischen Faszination und Distanz, Bewunderung und Objektifizierung.
Der handgezeichnete Rahmen durchbricht diese Illusion der Perfektion und führt Gestik, Unvollkommenheit und Urheberschaft wieder ein. Er legt nahe, dass das, was wir sehen, geschichtet, bearbeitet und vermittelt konstruiert ist.
Durch diese Spannung wirft das Werk Fragen auf: Wann schlägt Bewunderung in Reduktion um? Und was bleibt von der Identität übrig, wenn der Körper zum Bild wird?
„Manche Bilder sind zum Konsumieren da. Andere sollen uns aufrütteln!“ Sar la Rouge
Ich bin Sar La Rouge, eine französisch-togoische Digitalkünstlerin aus Kapstadt. Meine Arbeiten verbinden Fotografie, digitale Collage und neue Technologien, um zu erforschen, wie Bilder unsere Sicht auf uns selbst und die Welt um uns herum beeinflussen.
Anhand von Fotografien aus meinem persönlichen Archiv erschaffe ich vielschichtige und farbenfrohe Kompositionen, die Emotionen, Kultur und Identität miteinander verbinden. Als Autodidaktin gehe ich an die digitale Kunst frei und intuitiv heran und experimentiere stets mit neuen Gestaltungsmethoden.
In meinen Arbeiten kreisen oft die Themen Weiblichkeit, Technologie und zeitgenössische Gesellschaft, wobei Sichtbarkeit und Selbstausdruck im Vordergrund stehen.
Heute erweitere ich meine künstlerische Praxis kontinuierlich durch physische Drucke, immersive Installationen, Video und KI und nutze die digitale Kunst als grenzenlosen Raum.