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Dies ist eine Serie komplexer Fotomontagen, die einige meiner fotografischen Vorbilder in ihrer ganzen Komplexität – sowohl als Personen als auch als Motive – zeigen. Ich hatte die Gelegenheit, einige von ihnen persönlich kennenzulernen. Ich kuratierte eine Ausstellung für Leif Erik Nygårds. Christer Strömholm begegnete ich in Stockholm und erwarb einige signierte Originalfotos von ihm. Nan Goldin besuchte mich in meiner Pariser Wohnung, zusammen… mit meinem alten Freund Joakim Strömholm, Christers Sohn, der wie sein Vater Fotograf ist. Andy Warhol traf ich mehrmals, sowohl in Stockholm als auch in Paris und New York. Cindy Sherman lernte ich ebenfalls in Paris kennen und porträtierte sie. Erwin Olaf, dessen schwule und Fetischfotografie das Verständnis von Homosexualität maßgeblich förderte, begegnete mir ebenfalls. Helmut Newton traf ich in den 1970er-Jahren in Paris; er wollte mich in Frauenkleidern fotografieren. Beinahe wäre ich Leni Riefenstahl auf der Hamburger Buchmesse begegnet. Sie war zu krank, um zu kommen. Peter Beard lernte ich in Stockholm kennen. Eines Tages hoffe ich, Shirin Neshat zu treffen, deren Kunst von großer Bedeutung ist.
Thomas Dellert ist ein international bekannter schwedischer Maler und Fotograf, der an zahlreichen Einzelausstellungen in den USA und mehreren europäischen Ländern teilgenommen hat. Seine Werke befinden sich in den ständigen Sammlungen des Holocaust Memorial Museum (Washington DC), von Heinz, Mercedes Benz, Absolute Vodka und der schwedischen Königsfamilie, um nur einige zu nennen. Dellert kombiniert satirische und historische Elemente und mischt Malerei, Collage und Grafik, um sowohl die tiefe Dunkelheit als auch die strahlende Hoffnung der Menschheit zu vermitteln.