Goldene Geometrie – kuratiert von Flavio Scaloni

Eine Kuration von Flavio Scaloni, Gallery Manager bei Galerie Lo Scalo – Goldene Geometrie verkörpert die Schnittmenge mathematischer Perfektion und göttlichen Lichts und dient als visuelle Brücke zwischen Rationalität und Transzendenz. Symbolisch evoziert Gold Ewigkeit und Sonne, während geometrische Abstraktion eine universelle Ordnung nahelegt, die dem Chaos der Existenz zugrunde liegt. Psychologisch vermitteln diese Kompositionen durch repetitive, harmonische Motive ein Gefühl von Stabilität und meditativer Konzentration. Seit 1950 wurde dieses Thema im Minimalismus und in der Op-Art aufgegriffen. Frank Stellas „De la Nada“ (1970) aus seiner Serie „Concentric Squares“ nutzte metallische Pigmente, um die räumliche Tiefe neu zu definieren. Die Bildhauerin Louise Nevelson verwandelte häufig gefundene Objekte in goldene, geometrische Wandreliefs, wie beispielsweise „Royal Tide I“ (1960). In der Fotografie fängt der weltberühmte Hiroshi Sugimoto die geometrische Reinheit von Licht und Architektur ein; seine Serie „Architecture“ (1997) erforscht die essentiellen Formen, die goldfarbenes Licht offenbart. Diese Auswahl würdigt, wie zeitgenössische Künstler Gold einsetzen, um die Geometrie zu einer spirituellen Sprache zu erheben.

21 Kunstwerke

Hat Ihnen diese Sammlung gefallen?
Erhalten Sie eine Email bei der Veröffentlichung einer neuen Sammlung!
Zurück zum Anfang