Eine Kuration von Anabel Zunino, Director bei Galería Zunino – Fenster waren schon immer mehr als nur architektonische Elemente – sie sind Schwellen zwischen Welten. In dieser Sammlung erkunden Künstler das Fenster als Barriere und Einladung zugleich und fangen Momente ein, in denen Innen auf Außen trifft, Privates auf Öffentliches. Manche Gemälde entführen uns in intime, von außen erblickbare Wohnräume; andere versetzen uns ins Innere und lassen uns auf vertraute und fremde Landschaften blicken. An diesen Öffnungen erscheinen Figuren – mal beobachtend, mal beobachtet, immer in den ewigen menschlichen Akt des Schauens und Gesehenwerdens vertieft.
Diese Werke verwandeln den Betrachter in Voyeure und zwingen uns, durch bemaltes Glas in Leben und Räume zu blicken, die sich zugleich zugänglich und verboten anfühlen. Das Fenster wird zu einer Membran der Neugier, die den Schutzraum der Heimat von der Ungewissheit dahinter trennt und zugleich verbindet. Jede Leinwand fragt: Was liegt auf der anderen Seite, und was verrät unser Wunsch, hinzusehen, über uns selbst?
38 Kunstwerke
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