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In der Nähe des Spiegels – kuratiert von Natalie Slater

Eine Kuration von Natalie Slater, Curator bei Singulart – „Near Mirror“ ist eine kuratorische Sammlung, die Künstler vereint, die mit dem Prinzip der Verdopplung arbeiten – Bilder, die symmetrisch erscheinen, bis man lange genug hinsieht, um die Verschiebung zu erkennen. Jedes Werk basiert auf einer zentralen Teilung: zwei Hälften, die einander spiegeln, kurzzeitig übereinstimmen und dann auseinanderfallen. Die Wiederholung ist nicht dekorativ, sondern strukturell, fast schon prozedural. Ob mit Tinte, Acryl oder digitaler Technik – die Herangehensweisen variieren, doch der Grundgedanke ist derselbe: eine Form schaffen, sie aufteilen und die Unterschiede dem Zufall oder der Präzision überlassen. Manche Werke wirken konstruiert, sauber gespiegelt wie ein Diagramm. Andere setzen auf die Unberechenbarkeit des Materials – Tinte verläuft ungleichmäßig, Farbe wirkt auf einer Seite stärker, digitale Markierungen verschieben sich in Schritten, die man erst beim zweiten oder dritten Betrachten erkennt. Was die Werke lebendig hält, ist die Spannung zwischen Ähnlichkeit und Abweichung. Man glaubt, eine perfekte Übereinstimmung zu sehen, und dann verläuft eine Form anders, eine Kontur weicht ab, ein Lichtreflex zerstört die Illusion. Je mehr man vergleicht, desto weniger feststeht die Symmetrie. Die Kollektion kartiert als Ganzes den Raum zwischen Ordnung und Variation. „Near Mirror“ erhebt keinen Anspruch auf perfekte Spiegelung – nur auf die Faszination des Beinahe.

18 Kunstwerke

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