Eine Kuration von Flavio Scaloni, Gallery Manager bei Galerie Lo Scalo – Wandkunst und hängende Skulpturen stellen einen kühnen Akt der Überwindung der Grenzen zwischen Malerei und dreidimensionaler Form dar. Dieses Medium verwandelt die Wand in einen aktiven Teilnehmer und symbolisiert die Befreiung der Kunst von der Zweidimensionalität sowie den psychologischen Wunsch, die Kluft zwischen Illusion und Realität zu überbrücken. Seit 1950 ist dieses Thema zentral für die Entwicklung der Abstraktion. Eva Hesses „Hang Up“ (1966) gilt als wegweisendes Werk, das mit einem hervorstehenden Rahmen den Raum des Betrachters einnimmt. Donald Judd definierte das Genre mit seinen minimalistischen, an der Wand montierten Skulpturen, wie beispielsweise „Ohne Titel“ (1967), neu. Frank Stellas Serie „Exotischer Vogel“, insbesondere „Mosport“ (1979), erweiterte die Möglichkeiten der Wand als Relieffläche. In der Fotografie behandelt der weltberühmte Wolfgang Tillmans die Wand als skulpturalen Ort, wobei seine Installationen als physische Interventionen fungieren. Diese Sammlung zelebriert die haptische Tiefe hängender Kunst.
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