Künstlerporträt: Komal Sharma – kuratiert von Jessica L

Eine Kuration von Jessica L, Head of Exhibitions bei – Komal Sharmas Werk ist von ihrem Architekturhintergrund geprägt, jedoch nicht auf offensichtliche oder starre Weise. Dies zeigt sich in ihrer Raumgestaltung, in der Art, wie sich Innenräume zu Landschaften öffnen, und in der bewussten Platzierung jedes einzelnen Elements. Ihre Gemälde vereinen oft häusliche Szenen, Naturlandschaften und Tiere. Diese Elemente folgen nicht immer einer klaren Logik, aber genau das ist beabsichtigt. Die Szenen wirken leicht deplatziert, als existierten sie irgendwo zwischen Erinnerung und Fantasie. Tiere spielen in ihrem Werk eine wichtige Rolle. Sie sind nicht dekorativ, sondern präsent in einer ruhigen und in sich gekehrten Weise und verleihen der Komposition oft Bodenhaftung. Um sie herum verschieben und verwischen sich die Räume und erzeugen so einen Kontrast zwischen Stille und subtiler Bewegung. Ihre Arbeiten sind von einer stillen Atmosphäre durchdrungen. Es geht nicht um Erzählung oder Erklärung, sondern darum, einen Moment zu schaffen, in dem unterschiedliche Welten aufeinandertreffen und nebeneinander existieren. Das Ergebnis ist etwas Kontemplatives, aber auch ein wenig Ungewohntes.

15 Kunstwerke

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