Eine Kuration von Raffaella Nobili, Owner and curator bei Paraventi Giapponesi – Diese Kuratierung ist Teil eines Projekts, das in zwei sich ergänzende Momente unterteilt ist: Landschaften und Meereslandschaften.
Beide reflektieren das Thema des Horizonts als Grenze, als Limes, der einerseits zurückhält, andererseits die Möglichkeit der Überwindung eröffnet.
In diesem ersten Teil ruht unser Blick auf der Erde als einem vertrauten und einladenden Raum, geprägt von den Blicken und Gesten des Alltags, von kollektiven Gewohnheiten und Ritualen.
Im zweiten Fall bietet das Meer ein offenes Feld der Schifffahrt, ein unbekanntes Gebiet, das sich allen Gewohnheiten entzieht.
In Hans-Georg Gadamers Denken ist der Horizont eine bewegliche und nie feste Grenze: ein Ort, an dem verschiedene Visionen zusammenlaufen und sich verdichten.
Diese „Verschmelzung der Horizonte“ wird somit zu einer Metapher für den Dialog zwischen Mensch und Landschaft, der je nach Betrachter eine wechselnde Bedeutung erhält.
Die ausgewählten Werke erzählen von durch menschliche Eingriffe geformten Gebieten.
Beruhigende, vertraute, begrenzte Räume, in denen der Horizont jenseits unserer Gewissheiten erscheint.
Es ist eine Grenze, die uns einschließt und schützt, sich aber gleichzeitig als möglicher Übergangspunkt anbietet.
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