Eine Kuration von Flavio Scaloni, Gallery Manager bei Galerie Lo Scalo – Die einfache Feder ist ein zutiefst beschwörendes Motiv und dient als kraftvolle visuelle Synekdoche für Themen wie Aufstieg, Freiheit und die spirituelle Welt. Ihre inhärente Leichtigkeit verbindet sie mit Konzepten der Seele, vergänglicher Schönheit und dem empfindlichen Gleichgewicht zwischen dem Physischen und dem Immateriellen. Die psychologische Konnotation konzentriert sich oft auf Verletzlichkeit oder die Leichtigkeit des Seins. In der zeitgenössischen Kunst nach 1950 erweiterte sich das symbolische Potenzial der Feder. Der italienische Konzeptkünstler Piero Manzoni verwendete – ebenfalls – Federn in seiner Serie Achrome von 1961–1962 und bettete weiße Federn in seine Werke ein, um Textur und die Reinheit der Nicht-Farbe zu erkunden. Robert Rauschenberg verwendete in seinen berühmten Combines einen ausgestopften Adler und seine Federn und brachte so die Natur und ihre Symbole der Americana in die hohe Kunst ein. In der Fotografie zeigen die Werke von Irving Penn, einem weltberühmten Meister des Stilllebens, häufig zarte, kontrastreiche Studien von Federn, insbesondere seine Fotografien von Federn und Federbüschen (1970er Jahre). Diese Nahaufnahmen gehen über die bloße Dokumentation hinaus und werden zu abstrakten Formen, die Textur, Reinheit und Stille erforschen. Diese Sammlung feiert die anhaltende Resonanz der Feder, vom symbolischen Objekt zur abstrakten Form.
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