Eine Kuration von Raffaella Nobili, Owner and curator bei Paraventi Giapponesi – Nocturnal Animals, der dritte und letzte Teil einer Trilogie über die Flucht vor der Realität und ihre Fragmentierung, nimmt dämmrige Töne an, in denen sich subtil ein Gefühl des Unbehagens breitmacht. Dieses Unbehagen entsteht durch eine unmerkliche Veränderung des Alltäglichen, das sich vom Vertrauten ins Unbekannte verwandelt. Kleine Details weichen vom Bekannten ab und alarmieren die Sinne. Aus dieser Mehrdeutigkeit, die zugleich anzieht und abstößt, entsteht das Unheimliche, das die Ästhetik der Desorientierung hervorbringt. Nach den pastellfarbenen Träumen von Lucid Dream und den digitalen Verzerrungen von Glitched Realities evozieren die für diesen Anlass ausgewählten Werke schwebende und unheimliche Umgebungen, wie in einem Kurzfilm im Stil von Lynch, in dem die düstere und theatralische Atmosphäre der Schauplätze lediglich eine Projektion des Unterbewusstseins der Charaktere ist. Alles ist vertraut und doch alles befremdlich.
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