Eine Kuration von Rita Cerciello, Founder & Senior Curator bei Independent Art Advisory – „Meine Seele ist ein verborgenes Orchester; ich weiß nicht, welche Instrumente, welche Geigensaiten und Harfen, Trommeln und Tamburine ich in mir erklingen und aufeinanderprallen lasse. Ich kenne mich nur als Symphonie.“ – Fernando Pessoa
Von Saudade zu sprechen bedeutet, in die „metaphysischen Halluzinationen“ Antonio Tabucchis einzutauchen. Es ist keine bloße Nostalgie, sondern ein unübersetzbarer Seinszustand, ein Moment, in dem die Vergangenheit nicht hinter uns liegt, sondern wie ein Schatten neben uns hergeht.
Diese Zusammenstellung untersucht die „Anatomie der Melancholie“ anhand der strukturellen Fragilität von Sophie Pirot, EVIAL und Marine Walon.
Pessoas „Unruhe“ spiegelt sich in den düsteren, gefühlvollen Abstraktionen von Yari Ostovany und Stephanie Visser wider, ebenso wie im wörtlichen „Addio“ (Abschied) von Vito Difilippo. Das narrative Herzstück der Sammlung bilden die poetischen Fragmente von François Pagé, dessen lange Titel als literarische Echos der bildenden Kunst fungieren.
Von den „metaphysischen Landschaften“ Wladimir Kolossows bis zu den „stillen Stränden“ Barbara Schaußs laden diese 29 Werke dazu ein, sich im Nebel zu verlieren. Wie Tabucchi glaubte, ist Erinnerung kein Grab, sondern ein lebendiger Dialog. Dies ist eine Hommage an die „Sehnsucht nach dem, was nie war“ und die Schönheit der Liebe, die bleibt.
27 Kunstwerke
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