Siegbert Hahn – Phantastischer Realismus (1959–1967) – kuratiert von Natalie Slater

Eine Kuration von Natalie Slater, Curator bei Singulart – Diese Solo-Ausstellung von Siegbert Hahns Phantastischem Realismus (1959–1967) vereint ein Werk, das eine in sich abgeschlossene und doch nie vollständig lesbare Welt erschafft. Landschaften dehnen sich in unbekanntes Terrain aus. Formen schweben zwischen Pflanze, Bauwerk und Organismus. Maßstab ändert sich unvorhergesehen. Was als Landschaft wahrgenommen wird, beginnt sich wie etwas Lebendiges zu verhalten. Nichts hier führt zu einer vollständigen Erkenntnis. Die Logik des Bildes ist schlüssig, aber nicht unsere. Formen wiederholen sich, verändern sich und erscheinen in abgewandelter Form wieder, als ob das Werk in Echtzeit seine eigenen Regeln erschaffe. Anstatt der Realität zu entfliehen, verschiebt Hahn sie – er hält an ihrer Struktur fest, während er ihre Gewissheit stillschweigend auflöst.

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