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Spiegel. Eine Lücke zwischen den Welten. – kuratiert von Raffaella Nobili

Eine Kuration von Raffaella Nobili, Owner and curator bei Paraventi Giapponesi – Ich habe den Spiegel als ein enthüllendes Werkzeug gewählt: ein Mittel, das normalerweise unsichtbare Teile von uns hervorhebt. In der Spiegelung ist das Bild nie identisch, sondern wird durch das Medium, das es erzeugt – Wasser, Glas oder eine spiegelnde Oberfläche – verändert. Was wir sehen, ist keine Kopie, sondern eine enthüllende Variation, eine Wahrnehmungsblende, in der die Realität transformiert wird. Manchmal liefert der Spiegel ein perfektes, wenn auch umgekehrtes Bild, wie in den Werken von Peter Whitcombe und Peter Cech; manchmal wird er zu einem Umgebungselement, das die Realität verstärkt, wie in den ortsspezifischen Interventionen von Bern Caspar Dietrich. In anderen Fällen eröffnet die Veränderung des Spiegelbilds der menschlichen Figur, wie in Ceruttis Werk, eine Untersuchung des Selbst und seines Doppelgängers und hinterfragt die Natur von Wahrnehmung und Bewusstsein. Der Spiegel wird so zu einem Raum des Übergangs, zum Symbol einer Realität, die sich selbst dupliziert und hinterfragt. Jede Sicht erscheint partiell, und die Identität offenbart sich, wie ein vom Licht durchdrungenes Prisma, nur in der Vielfalt ihrer Reflexionen.

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