Eine Kuration von Raffaella Nobili, Owner and curator bei Paraventi Giapponesi – Steine bewahren das Gedächtnis der Welt: ein materielles Archiv, erstarrte Zeit. Wie Jussi Parikka bemerkt, ist jedes Werk ein Nachkomme der Umgebung, aus der es hervorgeht – das Material selbst ist geologisches Gedächtnis, dazu bestimmt, in die Erde zurückzukehren, aus der es stammt.
Stein ist ein Symbol der Ewigkeit und zugleich ein veränderlicher Organismus, der erodiert und transformiert wird. In Alexander Lufers Infinity Stone #9 wird die Mineralmasse transparent, fast zerbrechlich; in Carlos Recks The Breath of Stone atmet sie und lässt Wind und Wasser durch. Alexander Shandor und Tatiana Malinovscaia fügen sie der Landschaft wieder hinzu, ein Fragment eines sich endlos verändernden Planeten.
Jedes Werk ist eine Stratigraphie persönlicher und umweltbezogener Erinnerungen, ein Archiv von Gesten und Zeiten: Der Stein wird von einem unbeweglichen Symbol zu einem lebendigen Körper im Kreislauf der Transformationen.
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