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zeichner | Deutschland

Alexander Voß

Alexander Voß - zeichner
„Bei der Umsetzung der Zeichnung denke ich das Material mit."

Alexander Voß fokussiert sich in seinem Werk auf die Reduktion und die Materialisierung der Linie. Der Künstler, geboren 1960, lebt und arbeitet in Duisburg und Mülheim an der Ruhr. Er studierte an der Universität Essen (Folkwang) von 1981 - 1989 Kommunikationsdesign bei Prof. László Lakner und Prof. Wolfgang Pilz.

Reduktion und Materialisierung der Linie

Der Ausgangspunkt im Werk von Alexander Voß ist die Zeichnung und deren wichtigste Darstellungsform: die Linie. In seinen Zeichnungen, deren Ausgangspunkt das Naturstudium war, wurde die Linie zum Gegenstand der Untersuchung. Dabei war die Beschäftigung mit dem Material des Bildträgers von Beginn an Teil seiner Arbeit. Bis zuletzt die Linie selbst nicht mehr ein Strich auf dem Bildträger war, sondern sie selbst materialisiert wurde. Mittels gesteuerter Prozesse bricht und schneidet Voß Spanplatten, Glas oder Linoleum und das Material verbildlicht so die Linie.

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Die Wahrnehmung neu ordnen

Der Bildträger ist nicht mehr Oberfläche, sondern gleichzeitig auch Form. Seine Konturen zeigen den Duktus des Künstlers. Alexander Voß schafft es, Stift und Farbauftrag zu vereinen. Seine Linien kehren zu ihren natürlichen Funktionen zurück: freilegen, bedecken oder formen. Diese Qualität sensibilisiert den Betrachter und lässt ihn über Erscheinung, Wahrnehmung und Vergänglichkeit nachdenken.

Umfangreiche Ausstellungsliste

Alexander Voß' Arbeiten wurden seit 1990 kontinuierlich in Ausstellungen gezeigt. Zu den wichtigsten Einzelausstellungen, die auch von einem Katalog begleitet werden, zählen: Museum Haus Martfeld (Deutschland 1994), Kunstmuseum in der Alten Post (Deutschland 1998), Château de Tours (Frankreich 2000), Kunstsammlung Neubrandenburg (Deutschland 2003), Stadtgalerie Kuusankoski (Finnland 2006), Kunstmuseum Gelsenkirchen (Deutschland 2016).

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Referenzen

Preise

  • 2011
    Kunstpreis des Mülheimer Kunstverein - Hauptpreis – Mülheim an der Ruhr, Deutschland
  • 2008
    Ministerium für Arbeit, Soziales und Stadtentwicklung, Kultur und Sport des Landes NRW - Katalogförderung des Landes NRW – Düsseldorf, Deutschland
  • 1996
    Bergischer Kunstpreis - Hauptpreis – Solingen, Deutschland
  • 1995
    Rhein-Ruhr Zentrum Kunstpreis - 1. Hauptpreis – Mülheim an der Ruhr, Deutschland
  • 1990
    Daniel-Henry Kahnweiler Preis - Hauptpreis – Rockenhausen, Deutschland

Gruppen-​ausstellung

  • 2014
    Schnittlinien / Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr – Mülheim an der Ruhr, Deutschland

Einzel-​ausstellungen

  • 2017
    open-up / Kunstmuseum Gelsenkirchen – Gelsenkirchen, Deutschland
  • 2011
    Brüche / Galerie Kirbach – Düsseldorf, Deutschland
  • 2007
    ZeichenBrüche / Galerie Jöllenbeck – Köln, Deutschland

Residenzen

  • 2006
    Kuusankoski - Kuusankoski, Finnland
  • 1994
    Künstlerstipendium Selk - Selk, Deutschland
  • 1990
    Sommerakademie Salzburg - Salzburg, Deutschland