Fotograf | Deutschland

arnd weider

Arnd Weider - Fotograf
„Ich suche nach der Unfertigkeit, dem Provisorischen, dem Stillstehen in der Zeit, dem Nebeneinander verschiedener Zeiten, den Funktionen eines Ortes und den Ideen, die zu dessen Entstehen geführt haben."

Der deutsche Fotograf Arnd Weider, 1972 geboren in Berlin, lebt und arbeitet in seiner Heimatstadt. Bevor er sich der Fotografie professionell widmete, studierte er Philosophie, Ägyptologie und Humanmedizin. Sein Interesse an der Philosophie wird in seinen Werken und seiner künstlerischen Vision deutlich.

Fotografien als Abdruck der Gesellschaft

In Arnd Weiders Werken rücken Räume in den zentralen Fokus. So setzt er sich fotografisch mit Innen- und Außenräumen auseinander und sucht nach Spuren der Menschen, die an diesen Orten gearbeitet und gelebt haben. Dabei wählt er gezielt Orte aus, die geprägt sind durch das Wirken von Systemen und deren Paradigmen und den daraus resultierenden Konsequenzen, die ihrerseits zu neuen Paradigmen führten. Somit können seine Fotografien als soziologische Studie gesehen werden und Weider greift philosophische Ideen und Denkansätze auf, insbesondere der Poststrukturalisten und ihrer Nachfolger.

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Fotografie der rote Faden

Mit jeder neuen Ausstellung und jedem künstlerischen Projekt sammelt der Fotograf neue Eindrücke und Erfahrungen und schärft seine fotografische Vision und Technik. Er arbeitet mit analoger Groß- und Mittelformatfotografie. Sein Arbeitsprozess kann als ein langsamer, konzentrierter, kontemplativer Vorgang beschrieben werden.

Wurzeln in der Berliner Kunstszene

Der Künstler erhielt für sein Schaffen den Tempelhof-Schöneberger Kunstpreis (2010) und stellte in zahlreichen Galerien in Berlin aus. Zudem nahm er an diversen deutschen Fotografie Festivals teil. Seine Werke sind in vielzähligen Sammlungen vertreten wie beispielsweise der Sammlung des Museums für Fotografie Berlin.

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