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malerin, zeichnerin | Deutschland

Barbara Wrede

Barbara Wrede - malerin, zeichnerin
„Zentrales Thema meiner künstlerischen Arbeit ist das alltägliche Drama, das Fremdsein, die Absurdität des individuellen Seins, das Verschwinden und der immer neue Versuch, die Essenz in maximal reduzierter Form einzufangen."

Die Künstlerin und Autorin Barbara Wrede lebt und arbeitet seit 1995 in Berlin. Nach ihrer Ausbildung zur Tischlerin studierte sie Freie Kunst mit dem Schwerpunkt Malerei an der Kunsthochschule Kassel und schloss 1994 ihr Studium bei Prof. Urs Lüthi mit Auszeichnung ab. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit veröffentlicht Barbara Wrede in Tageszeitungen wie z.B. der Berliner Zeitung, veranstaltet Lesungen und arbeitet als Dozentin.

Individuelle Stellvertreter

Barbara Wrede arbeitet in groß angelegten Serien. Ein wiederkehrendes Thema dabei ist die Darstellung von Kopf, Mensch und Figur. Gemein ist jeder ihrer Darstellungen der individuelle Charakter der Protagonisten und der sichere, entschiedene Strich, der ohne Nuancierungen auskommt. Die jeweilige technische Umsetzung wählt Wrede entsprechend ihrer Grundidee aus.

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Material, Form und Inhalt

Barbara Wrede entwickelte eine spezielle Technik, für die sie Esspapier benutzt. Nach der Montage auf einen Träger wirkt das fragile Esspapier wie eine keramische Oberfläche und ist dank des besonderen Einsatzes der Mittel haltbar. Durch die reduzierte Farbigkeit und die Materialwahl entwickeln die Werke ein Eigenleben. In der Klarheit der Formgebung erinnern die Motive an Ikonen. Das Ziel der künstlerischen Arbeit von Barbara Wrede ist immer eine Symbiose aus Form und Inhalt.

Ausstellungserfolge

Barbara Wredes Werke sind in vielen öffentlichen Sammlungen wie der Kunstsammlung des Deutschen Bundestages, den Staatlichen Museen Kassel oder der Kunstsammlung Sachsen-Anhalt zu finden. Seit 1992 stellt sie regelmäßig in Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland aus, unter anderem in der Schwartzschen Villa in Berlin, der Städtischen Galerie Bietigheim-Bissingen, im Kunstverein Ingolstadt und im Textilmuseum Augsburg. Wredes Arbeit wird von zahlreichen Publikationen begleitet.

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Referenzen

Preis

  • 2008
    Arbeitsstipendium des Kunstfonds Bonn e.V. – Bonn, Deutschland

Gruppen-​ausstellungen

  • 2017
    Narrative Positionen#2 / Kulturbahnhof Kassel – Kassel, Deutschland
  • 2017
    intretext / lettretage – Berlin, Deutschland
  • 2017
    desperate houswives? – Künstlerinnen räumen auf / Textilmuseum Augsburg – Augsburg, Deutschland
  • 2016
    desperate houswives? – Künstlerinnen räumen auf / Kunstsammlungen Zwickau, Kunstmuseum Mühlheim an der Ruhr, Städtische Galerie Villingen-Schwenningen, Museum Kulturspeicher Würzburg – Zwickau, Mühlheim an der Ruhr, Villingen_Schwenningen, Würzburg, Deutschland
  • 2016
    20 Jahre Künstlerstipendium Willingshausen / Kunsthalle – Willingshausen, Deutschland
  • 2016
    Anonyme Zeichner / Industriemuseum – Rüsselsheim, Deutschland
  • 2015
    desperate houswives? – Künstlerinnen räumen auf / Museum Kulturspeicher Würzburg – Würzburg, Deutschland
  • 2014
    Strich um Strich, 6.Biennale der Zeichnung / Kunstverein Eislingen – Eislingen, Deutschland
  • 2014
    Anonyme Zeichner I based in Berlin / Pavillon am Milchhof – Berlin, Deutschland
  • 2014
    Drop me a line / Künstlerhaus Dortmund – Dortmund, Deutschland
  • 2013
    Von Tagebuch bis weblog / Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen – Bietigheim-Bissingen, Deutschland
  • 2013
    Hair! Das Haar in der Kunst / Ludwig Galerie Schloss Oberhausen – Oberhausen, Deutschland
  • 2013
    Existenzsicherungsmodelle – Von der Kunst zu leben / Galerie im Saalbau – Berlin, Deutschland
  • 2012
    Ich und die Wirklichkeit / Kunsthalle – Willingshausen, Deutschland
  • 2010
    Passwort / Kunsttempel Kassel – Kassel, Deutschland
  • 2010
    Vom Wert der Kunst / Galerie R31 – Berlin, Deutschland
  • 2007
    Der Linie folgen / Galerie Seitz und Partner – Berlin, Deutschland
  • 2007
    Linolschnitt heute VII / Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen – Bietigheim-Bissingen, Deutschland
  • 2006
    Streifzüge / Galerie im Saalbau – Berlin, Deutschland
  • 2003
    Künstlerische Strategien / Kulturbahnhof Kassel – Kassel, Deutschland
  • 2002
    Hin und weg / Kulturbahnhof Kassel – Kassel, Deutschland
  • 2002
    Tortur & Methode / Kunstverein Tiergarten – Berlin, Deutschland

Einzel-​ausstellungen

  • 2016
    Über das Verschwinden – die Kappen der Anderen / Schwartzsche Villa – Berlin, Deutschland
  • 2015
    Mein öffentliches Ich / Schwartzsche Villa – Berlin, Deutschland
  • 2014
    Jenny Marx / Danneil Museum – Salzwedel, Deutschland
  • 2012
    Wartende Hunde – ein Versuch über die Treue / Galerie R31 – Berlin, Deutschland
  • 2009
    Nichts verschieben / Kunstverein Ingolstadt – Ingolstadt, Deutschland
  • 2009
    Über das Verschwinden / Galerie Seitz und Partner – Berlin, Deutschland
  • 2006
    Nachspiel / Galerie R31 – Berlin, Deutschland
  • 2004
    Engel unter Null / Institut für erfreuliche Drucksachen – Berlin, Deutschland
  • 2000
    Wasser-Felle / Neue Galerie, Staatliches Museum Kassel – Kassel, Deutschland
  • 1999
    olompia (K) / Gerhardt-von-Reutern-Haus – Willingshausen, Deutschland

Presseartikel

  • 2016
    Berliner Zeitung – »Alles über das Verschwinden« von Ingeborg Ruthe, 21.4.2016
  • 2014
    Tagesspiegel – »Wacht am Supermarkt«, Christoph Stollowsky, 10.9.2014
  • 2013
    Frankfurter Allgemeine Zeitung – »Zucker in Weinbrandsahne« von Chritian Metz, 20.3.2013
  • 2012
    Berliner Zeitung – »Robert ist schuld« von Ulrich Seidler, 24.8.2012
  • 2012
    Berliner Zeitung – »Hunde und andere treute Wesen« von Ingeborg Ruthe, 1.11.2012
  • 2009
    Donaukurier – »Komisch und menschlich« von Karin Derstroff, 1.11.2009

Residenzen

  • 2007
    Stipendium des Landes Sachsen-Anhalt im Künstlerhaus Salzwedel - Salzwedel, Deutschland
  • 2002
    Stipendium des Landes Schleswig-Holstein im Künstlerhaus Eckernförde - Eckernförde, Deutschland
  • 1999
    Künstlerstipendium Willingshausen - Willingshausen, Deutschland
  • 1995
    Stipendium des Hessischen Ministeriums für Wissensxhaft und Kunst im Künstlerdorf Schöppingen - Schöppingen, Deutschland
  • 1995
    Stipendium Schloss Plüschow - Schloss Plüschow, Deutschland