Malerin, Zeichnerin | Deutschland

dorit bearach

Dorit Bearach - Malerin, Zeichnerin
„Die Malerei und die Zeichnung sind für mich ein Teil des Daseins, mein Da-Sein!"

Die freischaffende Künstlerin Dorit Bearach wird 1958 in Tel-Aviv in Israel geboren. 1979 zieht sie nach Dresden, um an der Hochschule für bildende Kunst das Studium der Malerei und Grafik zu beginnen, welches sie 1985 mit Diplom abschließt. 1986 zieht sie nach Berlin, wo sie heute lebt und ihre kraftvollen Malereien kreiert. Sie verbringt Arbeitsaufenthalte in Finnland, der Schweiz und der Türkei.

Eine humorvolle Denkerin mit Tiefgang

Dorit Bearachs Leidenschaft liegt schon seit der Jugend in kreativen Gebieten. Neben dem Malen lebt sie ihre Kreativität in der Fotografie oder im Schreiben aus. Zeitgleich beginnt sie sich politisch zu engagieren. Während des Studiums entwickelt sie ihre allegorische Gedankenwelt, die sich bis heute als roter Faden durch ihr Schaffen zieht. Für ihre Diplomarbeit erstellt sie eine Reihe von Lithographien, angelehnt an das Theaterstück -die Nashörner- des Dramaturgen Eugène Ionesco, bei dem es um eine fundamentale Kritik an sämtlichen totalitären Regimen geht. Es ist ein Aufruf zu individuellem Denken und gegen ideologische Massenbewegungen, in denen der Einzelne verschwindet, verkannt und verraten wird. Es geht um das Recht des Freidenkers, des Andersdenkenden.

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Bilder aus Literatur, Poesie und Geschichte

Dorit Bearachs allelegorische Werke sind kraftvolle, haptisch wirkende Bilder mit verschlüsselten Botschaften, persönlicher und gesellschaftlich-politischer Natur, intellektuell anspruchsvoll und doch sinnliche dargestellt. Nichts ist auf den ersten Blick ersichtlich. Die Künstlerin kreiert schemenhafte Figuren und Symbole in leuchtenden, samtweichen Farben auf oft düsterem Hintergrund. Ihre Werke nehmen den Betrachter auf eine unter die Haut gehende Reise mit, wenn er den Mut hat, sich darauf einzulassen. Dorit Bearach malt in einer eigenen Technik auf Leinwand und gibt nur ungern Details preis. Für ihre prozesshaft entstehenden Werke verwendet sie unter anderem Pigmente, Teer und Asche.

Eine Künstlerin auf Dauer-Erfolgskurs

Dorit Bearach hat ihre Werke über die letzten 30 Jahre in zahlreichen Einzelausstellungen unter anderem im Berliner Ensemble in Berlin, dem Ministerium für Bildung und Kultur des Landes Brandenburg in Potsdam oder dem Museum Junge Kunst in Frankfurt/Oder, sowie in zahlreichen Galerien in München, Berlin, Chemnitz, Brandenburg oder Dresden gezeigt. Sie wurde zu Ausstellungsbeteiligungen unter anderem in Leipzig, Baden-Baden, Hannover, Paris, Rostock, Budapest, Posio/Finnland, Kopenhagen oder Amsterdam eingeladen. Ihre Werke Befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen unter anderem dem Berliner Senat, dem Museum Junge Kunst Frankfurt/Oder, dem Kulturamt Berlin Pankow-Prenzlauer Berg oder der Sammlung Meitlis in Tel-Aviv. Sie erhielt den 1. Preis des Brandenburgischen Kunstpreises in 2005.

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