Malerin | Deutschland

mi-kyung lee

Mi-Kyung Lee - Malerin
„‘Ohne Titel’ meint: kein konkreter Ort, keine Behauptung. Es ist Freiraum für den Betrachter (und mich), eigene Erinnerungen zu entdecken. Das ist schön."

Die koreanische Künstlerin Mi-Kyung Lee, *1967, studierte erst in Seoul (1990) und dann in Münster (2000) unter der Aufsicht von Prof. Udo Scheel und Prof. Ulrich Erben Bildende Kunst. Sie lebt und arbeitet in Berlin. Aus ihren schwarzen Kompositionen geht eine gewaltige Kraft und Gemütsregung aus.

Raum für Erinnerungen

Vagheit und Abstraktion bestimmen Mi-Kyung Lees Ölgemälde auf Leinwand. Unmerklich aber gewissenhaft assoziiert der Betrachter die Kompositionen mit Landschaften und Stimmungen. Leere und dichte Formen halten sich harmonisch die Waage. Auf eine sensible Weise führt die Malerin den Blick des Betrachters durchs Bild ohne dabei Abbildhaftes vorzugeben. Das Bild gewährt Intimität und Alleinsein.

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Zurückhaltend und unaufdringlich

Mi-Kyung Lee erinnert mit ihrer Technik an chinesische Tuschemalerei. Ihre differenzierten Nuancierungen des Schwarztons schaffen Tiefe, Dynamik und Atmosphäre zugleich. Es scheint als beherrsche sie zur Perfektion das Aleatorische. Sie reagiert so auf Farbverläufe und überraschende Mischungen, die sie in geschlossene Kompositionen bändigt. Darin erinnert ihr Stil an Victor Hugos Landschaftsmalerei.

Ein deutsch-koreanischer Austausch

Mi-Kyung Lee trägt durch ihre zahlreichen Ausstellungen in Deutschland und Korea zu einem reichen Kulturaustausch bei. Sie erhielt unter anderem den DAAD Preis (1998) und den Förderpreis der Kulturstiftung der Sparkasse (2003). Ihre Ausstellungen werden von Katalogen begleitet, wie beispielsweise die “Schwarz Landschaft” in München, 2002.

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