Andrea Harborth

Deutschland

Andrea Harborth studierte freie Kunst an der HBK in Braunschweig. Für Ihre Malerei nutzt sie selbstgemachte Ei-Tempera, eine hauptsächlich aus Öl bestehende und doch wasserlösliche Farbe.

Der Anlass ihrer Bilder ist das Alltägliche und die Einfachheit der Dinge. "Die Darstellung ist nicht naturalistisch. So tragen die menschlichen Figuren keine individuellen Züge. Die Bilder – zwar oft mit biographischem Bezug – erzählen auch nicht Geschichten mit einem Vorher oder Nachher. Es sind vielmehr Figurationen des Augenblicks – des Augenblicks einer Bewegung oder eines Ruhens im Raum. Dieser kann natürlich sein oder urban, auch ein Interieur. Der Blick liegt konzentriert auf einem Gegenstand, der meist die Mitte des Bildes einnimmt, ja, es fast ganz ausfüllt. Das gibt ihm sein Gewicht, seine Bedeutung.

Die Farben sind meist wenig gedämpft, manchmal leuchtend. Der Strich lässt den Schwung der Pinselführung spüren. "
aus "Leben in Bewegung", Norbert Schrader, Berlin 2022
Malerin