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Verarbeitung :
Werk auf Keilrahmen. Kunstwerk gerahmt.
Größe :
19,7x15,7in
Über das Werk
Die Mondlandefähre gehört zu den ikonografischen Bildern, die sich ins kollektive Gedächtnis der Menschheit eingeprägt haben. Anne Wölk´s Gemälde "Apollo 16" zeigt die Mondlandefähre Orion, die 1972 auf unserem Erdtrabanten landete. Hell angestrahlt von der Sonne steht sie im grauen Mondstaub. Hinter ihr breitet sich die große Schwärze des Alls aus, aus der vereinzelt Sterne hervor funkeln. Apollo 16 war die zehnte bemannte Mission im Mondflugprogramm… der NASA. Erstmals wurde ein Ziel im Mondhochland angepeilt, dem von Kratern zerklüfteten und deshalb sehr alten Teil der Mondvorderseite. Die vorhergegangenen Missionen waren in oder am Rande der Mondmeere gelandet. Die Mannschaft brachte von diesem Flug 95,8 kg Mondgestein mit auf die Erde. Eine Probe dieses Gesteins kann im Nördlinger Rieskrater-Museum besichtigt werden. Das Nördlinger Ries ist ein alter Meteoritenkrater in Süddeutschland, der für die Vorbereitung der Mondlandungen genutzt wurde.
« Ich versuche mit menschlicher Wärme die Erhabenheit und die Größe des kalten, leeren und lebensfeindlichen Universums in emotional erlebbare Malerei zu übersetzen. »
Anne Wölk ist eine Berliner Malerin, deren Werk die Schnittstellen von Astronomie, spekulativer Fiktion und zeitgenössischer Landschaftsmalerei erkundet. Mit atmosphärischer Farbigkeit und präziser Lichtführung entwickelt sie visionäre Topografien zwischen Realismus und Imagination. Internationale Einzelausstellungen zeigte sie im CICA Museum (Südkorea) und im Museum Casa da Cultura Ericeira (Portugal). 2025 war sie u. a. im Herbstsalon des Kunstvereins Erlangen im Kunstpalais und in der Retrospectiva 2024 des Casa da Cultura Ericeira vertreten. Ihre Arbeiten erscheinen 2025 in Issue 9 des Magazins Artsin Square, kuratiert von Galerie Droste. Wölks Malerei entsteht im Dialog zwischen wissenschaftlicher Neugier und der Suche nach imaginären Lebensräumen jenseits des Bekannten.