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Diese einzigartige Skulptur vereint rohe Materialität mit stiller Tiefe. Gefertigt aus Pappmaché und Gips, zeigt sie eine leicht gebeugte Figur mit texturierter Oberfläche, die durch ihre Unvollkommenheit eine besondere Ausdruckskraft entfaltet. Das Gesicht ist nicht klassisch schön, aber ehrlich – mit markanten Zügen, die zum Innehalten und Nachdenken einladen.
Die Haltung der Figur wirkt zurückgenommen, beinahe fragil, als ob sie in einem Moment… der inneren Einkehr verharrt. Die grobe, handgearbeitete Textur verleiht der Skulptur Charakter und lässt den Entstehungsprozess spürbar werden. Jeder Riss, jede Unebenheit erzählt von der Auseinandersetzung mit Form und Gefühl.
Mit einer Höhe von ca. 47 cm inklusive schlichtem Holzpodest ist dieses Kunstobjekt ein ruhiger Blickfang – sei es im Wohnraum, Atelier oder Büro. Es passt zu Menschen, die Schönheit in Tiefe und Charakter suchen.
Beate Bröckers Kunst greift gezielt Themen gesellschaftlicher und persönlicher Verletzlichkeit auf, gepaart mit einer leisen, aber eindrucksvollen Stärke. Bröckers Arbeiten, insbesondere ihre weiblichen Skulpturen aus Pappmaché, thematisieren das Spannungsverhältnis zwischen Fragilität, Widerstandskraft und leiser Präsenz. Mit subtiler Feinfühligkeit und einem Hauch Humor fordert sie Betrachter auf, sich mit den eigenen sowie kollektiven Verwundbarkeiten auseinanderzusetzen und daraus Kraft und Mut für verantwortungsvolles Handeln zu schöpfen. Sie nutzt eine abstrakt-minimalistische, experimentelle Arbeitsweise; ihre Werke entstehen oft aus recyceltem Verpackungsmüll – ein bewusstes politisches Statement für Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung. Ihre Kunststücke berühren durch ihre feinsinnige Präsenz und vermitteln eine stille, mutige Stärke, indem sie zur Reflexion über gesellschaftliche und persönliche Verletzlichkeit sowie positive Veränderung anregen.