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Werk Nr. 394: „Die Natur schlägt zurück (Die Grundelemente) Vier Gründe, die Erde zu lieben“ (1999) wurde als Teil der Millennial Art Collection in Auftrag gegeben und später auf einem Sondergipfel der Vereinten Nationen zur globalen Erwärmung in Den Haag ausgestellt. Obwohl diese Digitalfotografie im Widerspruch zu vielen anderen hier präsentierten Werken zu stehen scheint, wird die Dringlichkeit des Umweltschutzes ironisch dargestellt. Ausgehend… von den vier Grundelementen der Natur: Feuer, Wasser, Erde, Luft; sie erhalten wieder die anthropomorphe Präsenz vergangener Kulturen und versuchen als kollektive Kraft, sich geschlossen gegen die Demütigungen zu wehren, die ihre menschlichen Untertanen ihnen zugefügt haben. Doch ihre Versuche wurden durch die Einsperrung und Beschränkung vereitelt; ihr Chaos wurde – zumindest vorerst – durch die starren Gitterstäbe unnatürlich gezähmt. Das Werk ist als (endlich gedrucktes) Multiple wiederauferstanden …
Bruce Eves wurde 2018 mit dem Governor General’s Award für herausragende Leistungen in den visuellen und Medienkünsten ausgezeichnet und war Gegenstand von Peter Dudars Dokumentarfilm „Bruce Eves in Polari“, der im The Power Plant Premiere feierte. Eves belegte Platz 26 auf der Alt-Power100-Liste von ArtLyst (UK). In den späten 1970er-Jahren war er stellvertretender Programmdirektor am Centre for Experimental Art and Communication (CEAC) und in den 1980er-Jahren Mitbegründer und Chefarchivar des International Gay History Archive (heute in der Abteilung für seltene Bücher und Manuskripte der New York Public Library). Eves ist weiterhin als Ausstellungs- und Kurator aktiv und hat in den letzten Jahren sein Schaffen um Spoken-Word-Projekte erweitert, die er monatlich im Rahmen der „Dirty Queer Poetry Nights“ in der Black Eagle Bar präsentiert. Eves lebt und arbeitet in Toronto und sucht eine Agentur. Sein Lebenslauf kann unter www.bruceeves.net eingesehen werden.