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Verarbeitung :
Werk auf Alu-Dibond. Kann direkt aufgehängt werden. Rahmung auf Anfrage.
Größe :
72,8x98,4in
Über das Werk
Der Ort des Wartens ist ein undefinierter, ungenauer Ort, ein Ort, an dem die Zeit stillsteht oder sehr langsam vergeht.
Es könnte sowohl Nachspiel als auch Vorspiel sein. Es ist ein Ort der Ruhe, der Pascalschen Stille, der Stille, aber auch der Unruhe. Ein Ort der Gelassenheit, aber auch der Beunruhigung. Ein Ort der Verwirrung, aber auch der hoffnungsvollen, vielversprechenden Sehnsucht… Der Ort des Wartens ist ein Ort des Fremden, aber auch… der Erwartung. Es ist ein unbestimmter Ort, ein Ort der Ungewissheit, aber auch die Landschaft der Möglichkeiten…
Der Ort des Wartens spiegelt einen Moment der Transformation, des Wandels, der Bewegung wider… Er ist der Raum zwischen dem, was gerade geschehen ist, und dem, was geschehen wird. Er ist ein Zwischenspiel, eine Pause, ein Raum der Ausdehnung, der Schwebe, ein Grenzgebiet, jene Linie, die das verlorene Wort vom verheißenen Wort trennt, von dem J. Derrida sprach.
Carolina Ferrer ist eine Künstlerin mit einer langen und herausragenden Karriere, deren formale und thematische Einzigartigkeit sie auszeichnet. Ihre Bildwelt ist in ihrer Konzeption suggestiv und rätselhaft und in ihrer Ausführung makellos. Ihre poetischen Räume bewegen sich gekonnt im Spannungsfeld zwischen plastischer Intensität und semantischer Klarheit. Sie verwendet kräftige, fluoreszierende Farben und beinahe monochrome Atmosphären, die ihren Bildern große Kraft und Ausdrucksstärke verleihen, sowie einen einzigartigen Umgang mit Licht in maximalem Kontrast und extremem Helldunkel. Die Künstlerin bevorzugt großformatige Werke, die eine Atmosphäre von Unwirklichkeit schaffen, ihren Arbeiten einen geheimnisvollen Ton verleihen und eine emotionale Darstellung des Raumes ermöglichen. Die Künstlerin erklärt: „Meine Arbeit ist losgelöst von den Dringlichkeiten unserer Zeit. In meinen Entwürfen kontrastiere ich leere Räume, Objekte hypnotischer Stille oder stumme Figuren mit dem Lärm der Welt und der überreizten Gesellschaft, in der wir leben. Und zwar als Akt der Rebellion dagegen.“