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Verarbeitung :
Werk auf Alu-Dibond. Kann direkt aufgehängt werden. Rahmung auf Anfrage.
Größe :
76,8x59,1in
Über das Werk
Der Ort des Wartens ist eine Zeit der Stille. Es ist ein zwiespältiger, ambivalenter Ort...
Das Licht, das vom oberen Rand des Gemäldes ausgeht – wie in Claudio Rodríguez’ Gedicht: „Klarheit kommt immer vom Himmel; / sie ist eine Gabe: sie findet sich nicht unter den Dingen, sondern hoch oben, und sie erfüllt sie…“ –, kontrastiert mit der Dunkelheit, jenem hallenden und undurchdringlichen Schwarz, das den Hintergrund des Gemäldes ausfüllt. Und jene… Pascal’sche Stille, die der leere Stuhl hervorruft, steht im Kontrast zum ausgetretenen Boden und der Unruhe seiner Fußabdrücke, den vielen sich überlappenden und zögernden Schritten, die uns zum „Umherirren…“ und zum peripatetischen Denken der aristotelischen Schule verleiten würden.
Carolina Ferrer ist eine Künstlerin mit einer langen und herausragenden Karriere, deren formale und thematische Einzigartigkeit sie auszeichnet. Ihre Bildwelt ist in ihrer Konzeption suggestiv und rätselhaft und in ihrer Ausführung makellos. Ihre poetischen Räume bewegen sich gekonnt im Spannungsfeld zwischen plastischer Intensität und semantischer Klarheit. Sie verwendet kräftige, fluoreszierende Farben und beinahe monochrome Atmosphären, die ihren Bildern große Kraft und Ausdrucksstärke verleihen, sowie einen einzigartigen Umgang mit Licht in maximalem Kontrast und extremem Helldunkel. Die Künstlerin bevorzugt großformatige Werke, die eine Atmosphäre von Unwirklichkeit schaffen, ihren Arbeiten einen geheimnisvollen Ton verleihen und eine emotionale Darstellung des Raumes ermöglichen. Die Künstlerin erklärt: „Meine Arbeit ist losgelöst von den Dringlichkeiten unserer Zeit. In meinen Entwürfen kontrastiere ich leere Räume, Objekte hypnotischer Stille oder stumme Figuren mit dem Lärm der Welt und der überreizten Gesellschaft, in der wir leben. Und zwar als Akt der Rebellion dagegen.“