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Verarbeitung :
Werk auf Keilrahmen. Kunstwerk gerahmt.
Größe :
11,7 x 8,3 in
Über das Werk
„Wenn Licht eine Temperatur hätte“ untersucht den Zustand des Lichts, bevor es sichtbar wird.
In unzähligen, partikelartigen Strichen entsteht leise Farbe, als breite sich die Temperatur des Lichts langsam in der Luft aus. Besitzte Licht tatsächlich Wärme, wäre es vielleicht nicht brennend, sondern etwas zwischen Kälte und sanfter Wärme – eine Schwingung mit der Textur einer Erinnerung, weich und zögernd, wie ein unbenanntes, erwachendes Gefühl.…
Die Körner, aus denen das Bild besteht, wirken wie das Urleben von Punkten; sie ziehen sich an, reagieren aufeinander und sammeln sich, wodurch allmählich Linien und Flächen entstehen. In diesem fortwährenden Formungsprozess scheint das Licht über die Gestalt nachzudenken, die es annehmen möchte. Das Werk fängt genau diesen ambivalenten Moment zwischen Sein und Werden ein.
Die Temperatur des Lichts wird somit zu einem Zugangspunkt für die Wahrnehmung des Betrachters – immateriell, aber dennoch fähig, eine leise Wärme im Herzen zu hinterlassen.
Chien-Li Chen, ein an der École Supérieure des Beaux-Arts de Toulouse ausgebildeter Maler und bildender Künstler, erforscht in seinen Werken, die Malerei und visuelle Symbolik verbinden, Zeit, Erinnerung und Wahrnehmung. Seine faszinierenden Kompositionen entstehen aus übereinanderliegenden geometrischen Formen, symbolischen Codes und typografischen Motiven. Transparente Schichten, leuchtende Farben und die Dynamik des Atems durchdringen seine kaleidoskopischen, vielschichtigen Strukturen. Seine Technik ruft Gefühle von Schwindel und poetischer Stille hervor und lässt den Betrachter in ein lebendiges, sich ständig wandelndes Feld eintauchen, in dem Erinnerung neu geformt und Zeit als Rhythmus und Präsenz zugleich erfahren wird.