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Verarbeitung :
Werk auf Keilrahmen. Kann direkt aufgehängt werden. Rahmung auf Anfrage.
Größe :
39,4x39,4in
Über das Werk
In „Coalesce“ erforsche ich einen Moment, in dem sich unterschiedliche Elemente zu verbinden beginnen, ohne sich jedoch vollständig aufzulösen. Ich lasse Struktur und Unterbrechung nebeneinander existieren: Vertikale Rhythmen deuten auf Systeme und Ordnung hin, während Pausen, kreisförmige Formen und geschichtete Spuren Intuition und Neubildung anregen.
Ich arbeite mit Gelb und Blau als getrennten Kräften – Licht und Tiefe –, die in Spannung zueinander… stehen, nicht im Gegensatz. Bedeutung entsteht für mich durch Nähe statt durch Verschmelzung; sie erscheint kurz, bevor sie wieder verschwindet. Blattgold bleibt als Überbleibsel des Prozesses und der Aufmerksamkeit zurück und markiert Berührungspunkte, die sich nicht wiederholen oder kontrollieren lassen.
Diese Arbeit strebt weder nach Ankunft noch nach Abschluss. Mich interessiert ein Zustand des Werdens – ein Zustand, in dem Harmonie gespürt wird, sich ausdehnt und dann weitergeht.
Dem Gemälde liegt das Gedicht „Coalesce“ bei, das parallel dazu verfasst und dem Werk beigefügt wurde.
Als abstrakter Künstler arbeite ich von innen nach außen. Mein Prozess ist intuitiv, roh und in emotionaler Wahrheit verwurzelt. Jedes Gemälde beginnt als Dialog zwischen Teilen meiner selbst, zwischen Spannung und Entspannung, zwischen Sichtbarem und Gefühltem. Ich verwende gemischte Medien, um Bedeutung und Textur zu schichten und lasse jedes Werk organisch entstehen, bis es mit seiner eigenen Stimme spricht.
Ich erkunde die Nuancen menschlicher Erfahrung durch kräftige Farben, dynamische Pinselführung und fließende Formen. Meine Bilder sollen emotionale Reaktionen hervorrufen und zur Selbstreflexion einladen. Die Arbeit unter einem Pseudonym ermöglicht mir mehr kreative Freiheit und Offenheit in meiner Arbeit, ohne durch Erwartungen oder Vorurteile über meinen echten Namen eingeschränkt zu sein.
Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht das Streben nach Authentizität. Jedes Werk ist ein spontaner, persönlicher Ausdruck, der meine Gedanken und Gefühle offenbart. Ich leite die Energie des Unterbewusstseins ohne Planung direkt auf die Leinwand, da ich glaube, dass dies unerlässlich ist, um meine Verbindung zur unverfälschten Authentizität des kreativen Prozesses aufrechtzuerhalten.
Meine Bilder vereinen Momente roher Kraft mit Passagen kontemplativer Ruhe und spiegeln das Auf und Ab gelebter Erfahrung wider. Dieses Wechselspiel soll den Betrachter dazu einladen, sich auf einer tiefgründigen persönlichen Ebene mit dem Werk auseinanderzusetzen.
Technisch wende ich eine Reihe von Techniken an, von dickem Impasto bis hin zu fließenden Gesten, um meinen abstrakten Formen Tiefe und emotionale Resonanz zu verleihen.
Ich hoffe, dass meine Arbeit eine bedeutungsvolle Verbindung zum Betrachter aufbaut und ihn dazu anregt, seine eigenen Erfahrungen und Interpretationen auf die Leinwand zu projizieren.
Für mich sollte das Kunsterlebnis jedoch nicht bei der Leinwand enden. Deshalb habe ich die Connecting Conditional Art Movement (CCAM) gegründet, deren Ziel es ist, authentische menschliche Bindungen zu fördern, da ich glaube, dass dies für die menschliche Existenz unerlässlich ist. Diese Philosophie ist zentral für meine künstlerische Praxis, die einen empathischen Dialog zwischen Künstler und Publikum anstrebt.
Mein Ziel ist es, Werke zu schaffen, die tief berühren und Herz und Verstand direkt ansprechen. Durch diese spontanen, authentischen Erkundungen lade ich andere ein, sich in meinen Gemälden auf eine Reise der Selbstfindung zu begeben.