Details zum Werk
- Technik : Öl, Harz auf Leinwand
- Verarbeitung : Werk auf Keilrahmen. Kann direkt aufgehängt werden. Rahmung auf Anfrage.
- Größe : 82,7x59,1in
Über das Werk
Übereinander gelagerte Bild- und Materialebenen, Schichtungen und Transparenzen evozieren Landschaftsräume, die sich in den Skripturen/Wegmarken trotz informeller Gestik zu gegenständlich anmutenden Rasenstücken oder einer imaginären Flora fügen, die man als analog zu tatsächlichen Pflanzen wahrnehmen kann. Bilder zwischen materialer Selbstreferenz und gegenständlicher Allusion. Ob als Ritzung (Skriptur) oder flächige Abtragung, immer generieren…
die Verletzungen der Oberfläche verlorene Spuren, Leerstellen, die, in der Freilegung unterer Bildschichten, Neues, Unvorhergesehenes entstehen lassen. So wird das Motiv der Landschaft eine Funktion der Materialgestaltung. Die Strategie der Zufallsprovokation unterläuft hierbei jedes illustrativ-nachbildende Moment der Malerei. Vielmehr entstehen in den Skripturen Kraftfelder, die den performativen Akt der Herstellung protokollieren und die Engführung von Motiv und malerischer Realisation suchen.
Frank Hinrichs
Deutschland
Referenzen
- International profiliert
- Erfahrener Künstler
- Arbeitet auf Kommission
« Malen als utopischer Ort des Unmöglichen, Unverständlichen und Unzugänglichen. »
Mit einer über dreißigjährigen künstlerischen Karriere wurden Frank Hinrichs’ Werke in ganz Europa ausgestellt. Seine facettenreichen Kompositionen orientieren sich an philosophischen Fragen und stützen sich auf das Konzept, dass Bilder ein Übergang, raumgreifende Objekte und Mittler zwischen Realität und Imagination sind. Im Bild als ‚imaginärem Ding‘ durchdringen sich Wahrgenommenes und Erinnertes, Nähe und Ferne, Körper und Bild.