Diese Keramikskulptur drückt tiefe Selbstreflexion aus, durchzogen von einem Hauch Geheimnis. Ich wollte eine stille, fast verschleierte Emotion einfangen. An der Wand hängend, strahlt dieses Objekt eine ruhige und einnehmende Energie aus und verwandelt jeden Raum in einen Ort der Meditation und Kontemplation. Es ist ein Antlitz, das dich mit uralter Weisheit anblickt und bereit ist, deine Gedanken zu wecken.
Der Autodidakt Gianfranco Covino arbeitet vorwiegend mit gebranntem Ton und Pappmaché und lässt seine Arbeit in seinen reichen theater- und bildungsbezogenen Erfahrungen wurzeln. Er verbindet Skulptur und Malerei, interpretiert die Maske neu und verankert sie in der zeitgenössischen Kunst, indem er sie von ihren ethno-theatralischen Wurzeln befreit. Inspiration findet er sowohl in der Natur als auch bei den großen Meistern. Mit seinen Masken enthüllt er das Unsichtbare, hinterfragt das Unbewusste und lädt zum Träumen ein, um zu erforschen, was sich hinter jedem Gesicht verbirgt.