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Verarbeitung :
Werk auf Keilrahmen. Kann direkt aufgehängt werden. Rahmung auf Anfrage.
Größe :
28,7 x 23,6 in
Über das Werk
Dieses Werk zeigt ein Neugeborenes, noch gezeichnet von den Spuren der Geburt, gestützt von einer Hand, die es förmlich aus dem anfänglichen Chaos zieht. Warmes Licht trifft auf die feuchte, perlmuttartige Haut und betont Konturen, Falten und organische Linien. Die Farben changieren zwischen Tiefrot, Elfenbein und Dunkelviolett – ein Kontrast, der sowohl die Gewalt als auch die Schönheit des Übergangs zwischen zwei Welten evoziert. Der Körper des… Kindes, zerbrechlich und doch bereits ausdrucksstark, schwebt in einem undefinierten Raum und verstärkt so die Vorstellung eines schwebenden Augenblicks zwischen Nichtsein und Anwesenheit. Die Geste der Hand ist zentral: schützend, aber auch Zeuge der rohen Kraft des Augenblicks. Dieses Gemälde eröffnet die Serie mit einem visuellen und emotionalen Schock, der den Betrachter in das Wesen der Geburt selbst eintauchen lässt und ihn mit der symbolischen Kraft des Neubeginns konfrontiert.
Die in Frankreich lebende, aus Tschechien stammende Malerin entwickelt eine figurative Praxis, in der der Körper als Ort innerer Transformation im Mittelpunkt steht. Geprägt von ihrer Ausbildung in bildender Kunst und Modedesign, verbindet ihre vom Expressionismus beeinflusste Malerei anatomische Genauigkeit mit instinktiven Gesten.
Anhand von Figuren, die oft isoliert, ineinander versunken oder mit einer Grenze (Wasser, Glas, Oberfläche) konfrontiert sind, erforscht sie in ihren Arbeiten die Prozesse der Individuation und Integration des Schattens im Sinne von Carl Gustav Jung. Der Körper wird zur sichtbaren Bühne für psychische und perzeptuelle Spannungen und offenbart…
Anhand von Figuren, die oft isoliert, in etwas eingetaucht oder mit einer Grenze (Wasser, Glas, Oberfläche) konfrontiert sind, erforscht sie in ihren Werken die Prozesse der Individuation, die Integration des Schattens und die Zustände der Verletzlichkeit, die mit dem Werden des Selbst einhergehen. Das Fleisch wird zum sichtbaren Terrain eines intimen Übergangs, in dem psychische Spannungen, sinnliche Wahrnehmung und Präsenz in der Bildsprache kristallisieren.