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Verarbeitung :
Werk auf Keilrahmen. Kunstwerk gerahmt.
Größe :
30,3x42,1in
Über das Werk
Dieses Neugeborene wird in einem entscheidenden Moment dargestellt: dem Moment, in dem der Körper den Schutz verlässt, um in die Welt einzutreten.
Die Haltung ist zerbrechlich, fast unkoordiniert, geprägt von einer Spannung zwischen Kapitulation und Überleben. Die Gliedmaßen knicken nach innen ein, die Bewegung ist noch unkoordiniert, als müsse das Dasein erst im Augenblick erfunden werden.
Durch diese Figur evoziert das Werk eine ursprüngliche… Verletzlichkeit: die eines schutzlosen, abhängigen Wesens, das in einen Raum geworfen wird, den es noch nicht beherrscht. Es ist keine intime oder idealisierte Szene, sondern ein roher, universeller Zustand: der Moment der anfänglichen Unsicherheit, vor Worten, vor Schutz.
Das bewusst dichte und organische Bildmaterial verstärkt den Eindruck von lebendigem Fleisch, das sich noch im Werden befindet.
Dieses Gemälde ist Teil eines Forschungsprojekts über die Geburt als existenzielle Metapher: den Moment, in dem man ohne Garantien in die Welt eintritt, mit nur dem Körper und der Sinneswahrnehmung als Ressourcen.
Die in Frankreich lebende, aus Tschechien stammende Malerin entwickelt eine figurative Praxis, in der der Körper als Ort innerer Transformation im Mittelpunkt steht. Geprägt von ihrer Ausbildung in bildender Kunst und Modedesign, verbindet ihre vom Expressionismus beeinflusste Malerei anatomische Genauigkeit mit instinktiven Gesten.
Anhand von Figuren, die oft isoliert, ineinander versunken oder mit einer Grenze (Wasser, Glas, Oberfläche) konfrontiert sind, erforscht sie in ihren Arbeiten die Prozesse der Individuation und Integration des Schattens im Sinne von Carl Gustav Jung. Der Körper wird zur sichtbaren Bühne für psychische und perzeptuelle Spannungen und offenbart…
Anhand von Figuren, die oft isoliert, in etwas eingetaucht oder mit einer Grenze (Wasser, Glas, Oberfläche) konfrontiert sind, erforscht sie in ihren Werken die Prozesse der Individuation, die Integration des Schattens und die Zustände der Verletzlichkeit, die mit dem Werden des Selbst einhergehen. Das Fleisch wird zum sichtbaren Terrain eines intimen Übergangs, in dem psychische Spannungen, sinnliche Wahrnehmung und Präsenz in der Bildsprache kristallisieren.