Diese Kreation in einer Inneneinrichtung entdecken
Weitere Kunstwerke von Harmeet Singh
Details zum Werk
- Technik : Acryl auf Leinwand
- Verarbeitung : Werk auf Keilrahmen. Kann direkt aufgehängt werden. Rahmung auf Anfrage.
- Größe : 40x30in
Über das Werk
Eine einzige, entschlossene Geste durchschneidet ein Feld stiller Komplexität. In „Cut Off“ liegt die rote Linie nicht an der Oberfläche – sie wird durch sie hindurch sichtbar. Das Werk führt Harmeet Singhs Auseinandersetzung mit Spannung und Entspannung fort und überträgt Barnett Newmans „Zip“ in eine geologische Dimension. Hier wird die Linie zum Ort der Ausgrabung, nicht der Trennung.
Material als Metapher
Singh erschafft seine Gemälde… durch langsame, intuitive Wiederholung. Aus der Ferne wirkt „Cut Off“ ruhig und harmonisch: ein gedämpftes Ockerfeld, gespannt auf einen 35 mm breiten Holzrahmen mit Galerieumrandung. Aus der Nähe betrachtet, zerfällt die Oberfläche in Rillen, Narben und subtile Variationen. Hunderte kleiner Entscheidungen sind in die Farbe eingewoben und verleihen dem Werk Tiefe und Struktur. Ein Rahmen ist überflüssig – das Objekt selbst tritt als Bild und Artefakt zugleich in Erscheinung.
Diese Arbeit erweitert die Reihe „Verwerfungslinien“. „Verwerfung“ deutet auf tektonisches Versagen hin; „Abbruch“ deutet auf Unterbrechung hin.
Harmeet Singh
Indien
Referenzen
- In Galeriekurationen vorgestellt
- Arbeitet auf Kommission
Harmeet Singh arbeitet vorwiegend mit großformatigen Acrylfarben und gestaltet seine Gemälde durch wiederholtes Setzen von Pinselstrichen, Schichten, Abkratzen und Überarbeiten. Inspiriert von der Idee von Bruchlinien, erforscht er in seinen Werken, wie Strukturen entstehen, sich verändern und mitunter auch wieder zerfallen.
Jedes Gemälde entsteht schrittweise, nicht nach einem festen Plan. Schichten werden aufgetragen, vergraben, durchtrennt und wieder freigelegt. Die Bewegungen des Messers hinterlassen Spuren auf der Oberfläche, Linien, Narben und Unterbrechungen, die auch im fertigen Werk sichtbar bleiben. Diese Spuren dokumentieren die Entstehung des Gemäldes und ermöglichen es, dass frühere Entscheidungen und verborgene Schichten Teil des endgültigen Bildes werden.