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Verarbeitung :
Werk auf Keilrahmen. Rahmung auf Anfrage.
Größe :
36,2 x 25,6 in
Über das Werk
Das Mittelmeer ist seit Jahren meine Heimat. Calella ist die Stadt, in der ich leben und arbeiten möchte. Deshalb darf in dieser Serie eine Hommage an die Llopa (Wölfin auf Katalanisch), das Heulen der Vergangenheit, nicht fehlen. Ihr Symbol erinnert uns an Ignoranz und Gewalt.
Die Legende ist neu. Mitte des 20. Jahrhunderts sah ein Bauer einen Wolf auf seinem Land. Die Gemeinde organisierte eine Jagd, um ihn zu jagen. Sie töteten ihn. Doch es… war kein Wolf, sondern ein großer, entlaufener Deutscher Schäferhund. Als die Einwohner von Calella ihren Irrtum entdeckten, waren sie tieftraurig. Am Ortseingang erinnert eine Skulptur an ihn.
Meine Hommage ist dieses Gemälde, das von der Ausübung von Macht und Irrtum spricht. Ein Wirbel aus Gold und Silber weckt dieses Heulen.
Ian Mont (Puerto Padre, 1972) malt die Erinnerung, die durch das Exil fragmentiert wurde.
In den 1990er Jahren stellte er in Kuba aus, bis ihn ein Stipendium 2006 nach Spanien brachte. Er kehrte nie zurück. Zwischen 2006 und 2018 überlebte er mit der Arbeit im Technologiebereich. Das Gemälde wurde zusammen mit den Werken, die er nicht von der Insel schaffen konnte, vergraben.
Seit 2018 arbeitet er wieder mit Öl, Sackleinen und anderen Materialien, doch seine Arbeitsweise hat sich verändert. Er kombiniert traditionelle Malerei mit künstlicher Intelligenz, die er auf historische Archive anwendet. Er arbeitet mit Fotografien von Ellis Island und Kolonialdokumenten, um das Verschwiegene zu rekonstruieren. Die Serien „Iconoclasms“ und „Animals in Conflict“ zerlegen heilige und nationale Symbole, um ihre verborgene Gewalt freizulegen.
Von Barcelona aus entwickelt er eine visuelle Archäologie der atlantischen Migration. Er sucht nicht nach Schönheit, er sucht nach Zeugnissen. Die Wunde heilt nicht, sie atmet.