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Verarbeitung :
Werk auf Keilrahmen. Kann direkt aufgehängt werden. Rahmung auf Anfrage.
Größe :
39,4x55,1in
Über das Werk
Am Rande des Lichts ist eine tiefgründige Reflexion über die transzendente Kraft der Zeit und ihre Auswirkungen auf das menschliche Sein. Mit einer Mischung aus Acryl, Collage und natürlichen Materialien wie Sand, Erde und Asche entsteht eine vielschichtige Textur, die die Last der Erinnerungen und die geheimnisvolle Macht des Vergangenen verkörpert. Eine Figur – wie ein Wanderer durch die Zeiten – wird von der Schwere der Erinnerungen geformt und… gleichzeitig von einer sanften Lichtquelle im Hintergrund erleuchtet. Das Werk spricht von der unausweichlichen Verbindung zur Vergangenheit und der geheimen Macht der Zeit, die uns formt, doch auch die Freiheit der Gegenwart eröffnet. Es fordert den Betrachter auf, sich mit der eigenen Beziehung zur Vergangenheit auseinanderzusetzen und zu verstehen, wie diese die Gegenwart prägt.
Arbeiten beginnen dort, wo Zeit sich verdichtet und Raum zu atmen aufhört. Sie nehmen Spuren auf – Spuren, die nicht von mir allein stammen, sondern aus Berührung, Erinnerung, Resonanz. Bewegung, Stille, Feuer, Asche, Schwelle – sie existieren gleichzeitig und formen einen Raum, der sich immer wieder neu entdeckt. Figurative Momente stehen wie Hebel im Bild: sie sind Kraft, sie sind Fragmente, sie sind Zustände. Sie fordern nicht, sie geben nicht vor – sie öffnen. Es ist ein Raum, in dem Wahrnehmung zum Akt der Entdeckung wird. Die Schichtungen wirken wie Zeit selbst: verdichtet, verdreht, reflektiert. Es ist eine Praxis, die atmet, die sich verschiebt, die Transformation erforscht, die Spannung hält. Wer sich einlässt, tritt in einen Dialog, der weder Anfang noch Ende kennt. Dies ist kein Statement über Werke. Es ist ein Statement mit den Werken. Ein Ort, an dem alles, was war, alles, was ist, und alles, was werden kann, zugleich spürbar wird.