Ilir Osmani

Deutschland

Referenzen

  • Gruppenausstellung
  • In Galeriekurationen vorgestellt
Arbeiten beginnen dort, wo sich Zeit verdichtet und Wahrnehmung langsamer wird. Sie nehmen Spuren auf – Spuren von Bewegung, Erinnerung, Material und Resonanz. Stille, Transformation, Fragment und Schwelle existieren dabei nicht getrennt voneinander, sondern gleichzeitig. Daraus entstehen Räume, die sich dem Blick nicht unmittelbar erklären. Figurative Momente erscheinen nicht als Erzählung oder Charakter, sondern als Zustände von Präsenz. Sie behaupten nichts, sie führen nicht – sie öffnen Wahrnehmung. Die Arbeiten bewegen sich zwischen Sichtbarkeit und Auflösung, zwischen Verdichtung und Leere. Schichtung spielt dabei eine zentrale Rolle. Oberfläche wird nicht als Abschluss verstanden, sondern als Speicher von Zeit, Spur und Veränderung. Mich interessiert weniger die Darstellung eines Motivs als die Spannung, die entsteht, wenn Reduktion zu Konzentration wird.
Die Werke verstehen sich nicht als abgeschlossene Aussagen. Sie bleiben offen – ...
Ilir Osmani
POST IGNEM IV, Mixed Media auf Holz
24.720 $
Maler