Diese Kreation in einer Inneneinrichtung entdecken
Details zum Werk
- Technik : Öl auf Leinwand
- Verarbeitung : Werk auf Keilrahmen. Kann direkt aufgehängt werden. Rahmung auf Anfrage.
- Größe : 31,9x23,6in
Über das Werk
In meiner Arbeit interessiert mich die Zone der Instabilität, in der die menschliche Gestalt aufhört, ein einfacher Körper zu sein, und zu einem Raum der Spannung wird. Ich möchte weniger abbilden als vielmehr enthüllen: was an der Oberfläche liegt, was verborgen ist, was zerbrochen ist.
Die Figur ist kein Porträt. Sie ist eine Silhouette, gefangen zwischen zwei gegensätzlichen Kräften: Dunkelheit und gleißendem Licht, der matten Masse des Schwarz… und der stillen Gewalt des Weiß. Der Körper krümmt sich, schützt sich, verrenkt sich, um in seiner Umgebung zu überleben. Seine Farben – leuchtend, scharf, fast trotzig – sind die letzten Spuren von Wärme in einer Welt, in der alles darauf aus ist, sie zu verschlingen.
Ich verwende kräftige, flächige Farbtöne, abrupte Konturen, Texturen, die nichts imitieren: Sie existieren für sich selbst, wie eine alternative Haut. Licht beschreibt nicht: Es schneidet, zerreißt, teilt den Raum in ein inneres Theater. Figur und Grund sind dann nicht mehr getrennt; sie verschlingen einander, stoßen einander ab und formen einander.
Die Figur ist kein Porträt. Sie ist eine Silhouette, gefangen zwischen zwei gegensätzlichen Kräften: Dunkelheit und gleißendem Licht, der matten Masse des Schwarz… und der stillen Gewalt des Weiß. Der Körper krümmt sich, schützt sich, verrenkt sich, um in seiner Umgebung zu überleben. Seine Farben – leuchtend, scharf, fast trotzig – sind die letzten Spuren von Wärme in einer Welt, in der alles darauf aus ist, sie zu verschlingen.
Ich verwende kräftige, flächige Farbtöne, abrupte Konturen, Texturen, die nichts imitieren: Sie existieren für sich selbst, wie eine alternative Haut. Licht beschreibt nicht: Es schneidet, zerreißt, teilt den Raum in ein inneres Theater. Figur und Grund sind dann nicht mehr getrennt; sie verschlingen einander, stoßen einander ab und formen einander.
Jacques Richard
Frankreich
Jacques Richard, ein renommierter Filmregisseur, wandte sich der Ölmalerei zu und widmete sich in seinem Werk vorwiegend der Porträtmalerei. Seine Technik zeichnet sich durch akribischen Realismus und den kühnen Einsatz unerwarteter Farben aus, oft auf androgynen oder ambivalenten Gesichtern, wobei er mit der Moderne und ihrer Verbindung zu Geschlechterrollen spielt. Mit seinen Gemälden will er provozieren, hinterfragen und verunsichern und dabei stets die rätselhafte Schönheit und das unergründliche Geheimnis seiner Sujets vermitteln.