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Hier arbeite ich mit Tusche und Pigmenten auf dickem Papier, in einem kontinuierlichen und bewusst dichten Stil. Die Geste wird wiederholt und überlagert, bis ein dichtes Netz aus Linien und Strichen entsteht.
In dieser Serie versuche ich, die Grenze zwischen Schrift und Bild auszuloten. Die Linie entsteht aus einer instinktiven, fast automatischen Geste, die ich ohne Vorbedacht entfalten lasse.
Anthropomorphe Formen tauchen im gesamten Werk… auf, nicht als klar definierte Charaktere, sondern als Präsenzen. Sie spiegeln eine Beziehung zum Körper, zur Bewegung, zur menschlichen Energie wider und sind in den Schreibfluss integriert.
Meine Absicht ist es nicht, eine Geschichte zu erzählen, sondern eine innere Spannung sichtbar zu machen, einen Zustand, der sich durch Gesten ausdrückt. Schreiben wird so zu einem Raum der Projektion, in dem Rhythmus, Dichte und Wiederholung dem Ausdruck verleihen, was sich anders nicht formulieren lässt.
𝗝𝗲𝗮𝗻-𝗝𝗮𝗰𝗾𝘂𝗲𝘀 𝗠𝗮𝗿𝗶𝗲, ein wandlungsfähiger und leidenschaftlicher Autodidakt, entwickelt seine künstlerische Sprache seit über vierzig Jahren in völliger Freiheit, außerhalb akademischer Rahmenbedingungen. Nach figurativen Anfängen, die vom Fauvismus und Expressionismus beeinflusst waren, wirkte die Entdeckung der chinesischen Tusche und der asiatischen Avantgarde-Kalligrafie als Auslöser, der ihn hin zu einer gestischen, instinktiven und emotionalen Abstraktion lenkte. Sein Werk entspringt stets einem inneren Zustand: Nichts ist programmiert, alles entsteht aus der Bewegung und der Aufrichtigkeit der Geste. In seinen Werken begegnen sich Kraft und Zurückhaltung, Materie fließt frei, und Energie scheint sich zu entfalten. Es geht ihm weniger darum, eine Botschaft zu vermitteln, als vielmehr darum, dass das Gemälde durch seine intensive Präsenz unmittelbar, ohne Worte, berührt.
„The thale blancè e tôvos plén de prômiese, c'e t n venosmote 𝙚𝙭𝙥𝙡𝙤𝙧𝙚𝙧... »