Singulart garantiert Zuverlässigkeit und Rückverfolgbarkeit.
Alle Künstler:innen auf Singulart wurden sorgfältig ausgewählt und gewährleisten, dass sie nur Werke verkaufen, deren Urheber:innen sie sind. Unabhängig vom Medium wird jedes Werk mit einem Echtheitszertifikat an den Käufer versandt. Fotografien werden nummeriert und signiert.
Kund:innen können eine Kopie des Echtheitszertifikats zuerhalten, indem sie sich an support@singulart.com wenden.
Die Zahlungsabwicklung bei Singulart erfolgt sicher per Kreditkarte oder Banküberweisung.
Bitte kontaktieren Sie uns für die Abwicklung von Transaktionen, die das von Ihrer Bank festgelegte Kreditlimit überschreiten. Im Rahmen des Kampfes gegen Betrug und Geldwäsche sind wir verpflichtet, jede Überweisung zu überprüfen.
Singulart-Preise enthalten Folgendes:
Der Preis eines Kunstwerks, bestimmt durch die/den Künstler:in.
Versicherung: Ihre Bestellung ist im Falle eines Verlusts oder einer Beschädigung zu 100 % abgesichert.
Alle Zollgebühren, Steuern und vorzubereitenden Dokumente.
Versandkosten von Drittanbieter-Logistikunternehmen.
Dedizierte:r Singulart-Kundenservice-Mitarbeiter:in, die/der Ihnen bei Fragen oder Problemen mit dem Versand zur Seite steht.
Verarbeitung :
Werk auf Keilrahmen. Kann direkt aufgehängt werden. Rahmung auf Anfrage.
Größe :
27,6 x 27,6 in
Über das Werk
Während ich die geborgenen Jutesäcke, die mir das Textilmaterial liefern, auseinanderfaltete, kam mir ein Satz von Albert Camus in den Sinn: „…sicherzustellen, dass die Welt nicht untergeht.“ Seitdem verfolgt mich dieser Satz, obwohl er 1957 gesprochen wurde, aber seltsamerweise in unserer Zeit widerhallt, auf die eine oder andere Weise in all meinen Arbeiten, schon allein wegen des Auseinanderfaltens, das ich zur Gestaltung meiner visuellen Figuren… durchführe…
Dieses hochgradig abstrakte Werk befasst sich mit Energie, Konzentration, Kontinuität und dem Lauf der Zeit, was auch die Risiken von Bruch, Unterbrechung des Flusses und Zerstreuung der Materie impliziert...
Die Materialien, die ich verwende – meist recycelte Textilien – tragen bereits Spannungen, eine gewisse Müdigkeit, eine Erinnerung in sich. Sie lassen sich nicht formen: Sie leisten Widerstand, entziehen sich mir, verfolgen ihren eigenen Weg. Man muss mit ihnen verhandeln. Sobald sie auf dem Untergrund befestigt sind, geht etwas verloren. Eingesperrt, bewegt sich das Material nicht mehr. Es flacht ab, seiner einstigen Dynamik beraubt. Seine Präsenz bleibt bestehen, aber wie in der Schwebe. Hier kommt die Farbe ins Spiel. Sie wirkt wie ein Entwickler. Durch die Farbe lösen sich die Fasern optisch vom Hintergrund, gewinnen an Tiefe, scheinen sich zu erheben und zu bewegen. Was erstarrt wirkte, gewinnt seine Intensität zurück und beginnt sich im Raum zu entfalten. Es geht nicht darum, etwas abzubilden, sondern darum, das Vorhandene zu verwandeln. Farbe erzeugt keine Form. Sie lenkt den Blick, enthüllt eine Tiefe, eine Energie, eine bereits latente Bewegung. Durch sie erwacht das scheinbar Träge zu neuem Leben.