Details zum Werk
- Technik : Stahl Ohne Sockel
- Größe : Breite: 70,9in, Höhe: 126in, Tiefe: 51,2in
Über das Werk
Die Strategie der Vergrößerung lässt sich schön auch an Formiga III nachvollziehen. Die monumentale Insekten-Plastik hat sich im Areal des Technologieparks niedergelassen. Ameisen sind uns bekannt. Üblicherweise jedoch kommen sie in geringer Größe – bis maximal 25 mm (zum Glück nicht in unseren Breiten) – und als staatenbildende Insekten in großer Anzahl vor. Mit stattlichen 3,20 x 2,40 x 2 Metern haben wir es hier wohl mit einer neuen Spezies…
zu tun bzw. mit einem Mutanten? Der Titel Formiga verweist auf das Anderssein des stählernen Riesen: Die lebenden Ameisen heißen lateinisch Formicidae, in der Einzahl also Formica. Formiga lässt nun zusätzlich an ‚Mega’ oder ‚Giga’ denken. Der Lupeneffekt, den der plastische Nachbau des Insektenkörpers in Stahl hervorruft, verdeutlicht aber auch die bildnerische Kraft, die bereits der Natur innewohnt. Nicht umsonst bemühen viele Mythen von der Entstehung der Welt die Vorstellung eines Schöpfer-Bildhauers.
Joachim Röderer
Deutschland
Referenzen
- Gruppenausstellung
- Bedeutende permanente Sammlung
- International profiliert
- Erfahrener Künstler
- Arbeitet auf Kommission
« Materialflüsse Verwandle dich, ohne es zu tun Finden – weitergeben – wiederfinden Bilder fühlen und wegwerfen Begehen und vergessen Energien kanalisieren Von nichts zu nichts Schade um Maschinen Gefühle für Eisen Erfahrung im Verfall Wer es sieht, zerstört das Bild »
Joachim Röderer ist ein erfahrener Bildhauer aus Deutschland, dessen Werke national sowie in Spanien, der Schweiz, den Niederlanden und Belgien ausgestellt wurden. Fasziniert von unsichtbaren Gestaltungsmechanismen, biologischen Grundmustern und molekularen Strukturen, versucht er, das Kleine sichtbar zu machen. Die unverwechselbaren Kompositionen von Röderer entstehen hauptsächlich aus Stahl, wobei Schweißtechniken zum Einsatz kommen.