Dieses abstrakte Werk entsteht auf dickem Papier, das mit Acrylfarben, Tusche und Pigmenten bemalt, anschließend ausgeschnitten und in Collagetechnik zusammengesetzt wird. Es ist sowohl ein farbenfrohes und grafisches Spiel als auch ein Tor zu Ruhe und Transzendenz.
Die Technik ist westlich geprägt, aber in ihrer Denkweise und Ausführung auch asiatisch.
Wir sehen vielleicht einen Vogelschwarm, eine Landschaft, oder unsere Fantasie entführt uns… je nach Stimmung oder Laune zu anderen Interpretationen.
« Eine Künstlerin, die die Entstehung des Bildes erforscht. »
Ich bin bildende Künstlerin und Dozentin für Kunstgeschichte und angewandte Kunst mit Schwerpunkt auf Schmuckherstellung. Mit Masterabschlüssen in Kunstgeschichte, Bildender Kunst und Angewandter Kunst entwickle ich eine Bildpraxis, die von der Reflexion über Wahrnehmung, Farbe, Material und die Prozesse der Bildgestaltung geprägt ist. Durch Schichtung, Transparenz und Dichtevariationen erforsche ich instabile Räume, in denen Formen erscheinen, sich wandeln und mitunter wieder auflösen. Meine Arbeit befasst sich weniger mit der Darstellung von Landschaften als vielmehr mit den sinnlichen Mechanismen, durch die ein Bild im Blick des Betrachters entsteht. Farbe wird zum Träger von Präsenz und Spannung und schafft Wahrnehmungsfelder, in denen Erscheinen, Verschwinden und Erinnerung koexistieren. Meine Lehrtätigkeit im Bereich der angewandten Kunst prägt diesen Fokus auf Materialien, Gestik und Transformationsprozesse.