Kaithya Huc fasziniert besonders die Posen von Schauspielerinnen der 50er und 60er Jahre wegen ihrer theatralischen Seite. Sich in die Rolle dieser großen Namen des Kinos zu versetzen, war ein außergewöhnliches Spiel, das es ihr ermöglichte, für kurze Momente in eine andere Haut zu schlüpfen und die Persönlichkeit der ausgewählten Schauspielerin zu spüren. Eine beeindruckende Erfahrung. Anschließend verknüpfte sie das Bild mit den entsprechenden… Attributen und schuf so einen kraftvollen und kühnen Mythos. Die starke und unabhängige Frau wird hervorgehoben. Die Signatur dient als Logo für diese Serie. Die Technik ist gemischt und kombiniert digital arrangierte Fotos, Zeichnungen und Gemälde.
« Eine Künstlerin, die die Entstehung des Bildes erforscht. »
Ich bin bildende Künstlerin und Dozentin für Kunstgeschichte und angewandte Kunst mit Schwerpunkt auf Schmuckherstellung. Mit Masterabschlüssen in Kunstgeschichte, Bildender Kunst und Angewandter Kunst entwickle ich eine Bildpraxis, die von der Reflexion über Wahrnehmung, Farbe, Material und die Prozesse der Bildgestaltung geprägt ist. Durch Schichtung, Transparenz und Dichtevariationen erforsche ich instabile Räume, in denen Formen erscheinen, sich wandeln und mitunter wieder auflösen. Meine Arbeit befasst sich weniger mit der Darstellung von Landschaften als vielmehr mit den sinnlichen Mechanismen, durch die ein Bild im Blick des Betrachters entsteht. Farbe wird zum Träger von Präsenz und Spannung und schafft Wahrnehmungsfelder, in denen Erscheinen, Verschwinden und Erinnerung koexistieren. Meine Lehrtätigkeit im Bereich der angewandten Kunst prägt diesen Fokus auf Materialien, Gestik und Transformationsprozesse.