Details zum Werk
- Technik : Bronze Ohne Sockel
- Größe : Breite: 9in, Höhe: 12in, Tiefe: 14in
- Auflage : Editionen vergriffen (3 / 3)
Über das Werk
GraviPhant entstand aus dem Versuch zu verstehen, was passiert, wenn die Form aufhört, zur Sprache zu gehören.
Ich bin nicht von der Idee eines Elefanten ausgegangen, und selbst jetzt zögere ich, es so zu nennen. In der Arbeit geht es nicht um Darstellung, sondern um Masse – darum, wie sich etwas schwer anfühlen kann, bevor es erkennbar wird, wie Präsenz existieren kann, bevor sich eine Identität herausbildet. Mich interessierte diese stille Schwelle,… an der Struktur aufhört, rein strukturell zu sein, und sich so anfühlt, als berge sie mehr als sich selbst.
Mit der Zeit entwickelte das Werk eine unerwartete Dualität. Es ist architektonisch in seiner Logik, fast schon konstruiert in seiner Ausgewogenheit, und doch birgt es eine beunruhigende Vertrautheit in sich, die ich nicht direkt beabsichtigt habe. Die Menschen sehen etwas darin, bevor sie es erklären können. Kein Objekt, definiert durch seine Anatomie, sondern ein Nachbild von etwas Größerem – etwas Geerdetes, etwas Lebendiges in Gewicht und Proportion, etwas, das knapp unter der Gewissheit lauert, wie die Erinnerung an eine Form.
Ich bin nicht von der Idee eines Elefanten ausgegangen, und selbst jetzt zögere ich, es so zu nennen. In der Arbeit geht es nicht um Darstellung, sondern um Masse – darum, wie sich etwas schwer anfühlen kann, bevor es erkennbar wird, wie Präsenz existieren kann, bevor sich eine Identität herausbildet. Mich interessierte diese stille Schwelle,… an der Struktur aufhört, rein strukturell zu sein, und sich so anfühlt, als berge sie mehr als sich selbst.
Mit der Zeit entwickelte das Werk eine unerwartete Dualität. Es ist architektonisch in seiner Logik, fast schon konstruiert in seiner Ausgewogenheit, und doch birgt es eine beunruhigende Vertrautheit in sich, die ich nicht direkt beabsichtigt habe. Die Menschen sehen etwas darin, bevor sie es erklären können. Kein Objekt, definiert durch seine Anatomie, sondern ein Nachbild von etwas Größerem – etwas Geerdetes, etwas Lebendiges in Gewicht und Proportion, etwas, das knapp unter der Gewissheit lauert, wie die Erinnerung an eine Form.
Karl Wipf
Vereinigte Staaten
Referenzen
- Arbeitet auf Kommission
Karl Wipf ist ein Bildhauer, dessen künstlerischer Weg die Gesundheitswissenschaften mit einer tiefen Auseinandersetzung mit Design, Architektur und handwerklichem Können verbindet. Er arbeitet vorwiegend mit Bronze im Wachsausschmelzverfahren. Architektonische Präzision verschmilzt er mit skulpturaler Schlichtheit, indem er Proportionen, Silhouette und visuelles Gewicht verfeinert und jeden Schritt vom Konzept bis zur speziellen Patinierung selbst gestaltet. Seine Skulpturen strahlen Zeitlosigkeit und stille Autorität aus und vermitteln durch ruhige Zurückhaltung, Ausgewogenheit und eine tiefe Präsenz Stärke, Spannung und Beständigkeit.