Inspiriert von dem japanischen Buch „Kwaidon: Geschichten und Studien seltsamer Dinge“ und dem Marmor des Altissimo, auch bekannt als Michelangelos Berg, erinnert diese Skulptur an die Hand Gottes, ist aber mit in den Marmor eingravierten und eingefärbten Schmetterlingen verziert. In der Kwaidon-Tradition symbolisieren die Schmetterlinge die Seelen der Verstorbenen. Das Werk vereint östliche und westliche Ideen, Materialien und Themen. Die Hand selbst… wirkt, als sei gerade ein Schmetterling von der Fingerspitze geflogen … war er überhaupt da? Der Schmetterling oder sein Geist mag fort sein, doch seine Erinnerung und Bedeutung bleiben.
Kent Laforme ist ein meisterhafter Bildhauer und Maler, der in Kanada und Italien ausgebildet wurde. In seinen Werken aus Marmor, Stein und Ölmalerei erforscht er kulturelle Identität und die Kontinuität der Bildhauertradition. Seine Technik wurzelt in der klassischen Handbildhauerei und verbindet östliche und westliche Einflüsse. Die strukturierten Oberflächen spielen mit Licht und Schatten und vereinen so flüchtige Abstraktion mit kontemplativer Figuration. Seine Kunstwerke regen zu tiefer Reflexion an, vermitteln die zeitlose Kraft der Natur und wecken ein Gefühl existenziellen Staunens. Sie laden den Betrachter zu Betrachtungen über Identität und die Zyklen ein, die die menschliche Zivilisation prägen.