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Verarbeitung :
Werk auf Keilrahmen. Kann direkt aufgehängt werden. Rahmung auf Anfrage.
Größe :
11,8x15,7in
Über das Werk
Gemälde Nr. 3 von 3
Dieses Triptychon wurde von den Wiesen des Feusisbergs inspiriert, einem beschaulichen Städtchen nahe Zürich, wo der Sommer noch etwas länger währt. Ende August präsentieren sich die Felder in einem Wechselspiel aus verblassendem Grün, vereinzelten Wildblumen und warmen Goldtönen, die den nahenden Herbst ankündigen. Dort stehend, spürt man förmlich den Wechsel der Jahreszeiten, die Luft wird etwas kühler, das Licht sanfter. …
Ich habe diesen Moment in einen abstrakten Ausdruck übersetzt, Farben und Texturen übereinandergeschichtet, um die Lebendigkeit einzufangen, die im sanften Verblassen des Sommers noch spürbar ist. Jedes Gemälde zeigt eine andere Perspektive derselben Szene, wie ein Spaziergang über die Wiese, bei dem man mit jedem Schritt neue Details entdeckt.
Klaudia Sonas erforscht in ihrer künstlerischen Praxis das Ausdruckspotenzial von Farbe, Material und geschichteten Oberflächen und schafft so visuelle Räume, die zwischen Abstraktion und subtilen Naturbezügen changieren. In ihren Arbeiten mit Acryl, Öl und Mischtechniken nutzt sie Farbe sowohl als strukturelle als auch als emotionale Kraft, um Tiefe, Bewegung und Balance zu gestalten.
Inspiriert von Landschaften und Blumen, übersetzt sie natürliche Rhythmen in eine zeitgenössische abstrakte Bildsprache. Anstatt direkt abzubilden, konzentriert sich ihr Werk auf das Zusammenspiel organischer Formen und kontrollierter räumlicher Strukturen.
Die Materialität steht im Mittelpunkt ihres Schaffensprozesses; durch Schichtung und Transparenz kann sich jedes Werk intuitiv weiterentwickeln. Farbe dient als primäre Ausdrucksform und erzeugt Harmonie, Spannung und stille Intensität.
Ihre Gemälde laden zu langsamer, aufmerksamer Betrachtung ein und bieten kontemplative Räume, in denen Abstraktion und Natur nebeneinander existieren.