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Verarbeitung :
Werk auf Keilrahmen. Rahmung auf Anfrage.
Größe :
23,6x19,7in
Über das Werk
Dieses Gemälde erkundet einen Moment innerer Instabilität, in dem eine dominante Farbe ihre Einheit verliert und in konkurrierende Töne zerfällt. Warme Flächen fragmentieren und verschieben sich im Kontrast, während Formen gegeneinanderdrängen und sich einer festen Hierarchie entziehen. Subtile Spuren einer gegensätzlichen Farbe treten unter der Oberfläche hervor und erzeugen eine stille Spannung sowie ein Gefühl von ausgeglichenem Druck. Das Werk… spiegelt einen psychologischen Übergangszustand wider – keinen Konflikt, sondern ein fragiles Ringen zwischen Kontrolle und Loslassen, Klarheit und Ungewissheit.
Konstantin Danilov (auch bekannt als Zmogk) ist ein in Moskau geborener Maler und Wandmaler, der in Athen lebt und arbeitet. Seine künstlerische Praxis entwickelte sich aus frühen Arbeiten im russischen Graffiti-Bereich der 1990er Jahre und verlagerte sich später hin zur Ateliermalerei, wo Farbe und Struktur zu primären Werkzeugen zur Erforschung innerer Zustände wurden, die durch gelebte Erfahrungen geprägt sind.
Seine Arbeiten konzentrieren sich auf Grenzbereiche: zwischen innerer und äußerer Erfahrung, Stabilität und Spannung, Anpassung und Verlust. Mithilfe geschichteter Farbfelder, halbabstrakter Landschaften und zurückhaltender figurativer Spuren untersucht er Momente fragilen Gleichgewichts, stillen Drucks und psychologischer Übergänge im Laufe der Zeit.
Ein wiederkehrendes Stilmittel in seiner Praxis ist der „aktive Perimeter“, bei dem die Ränder der Leinwand eher als emotionale Membran denn als neutraler Rahmen fungieren. Farbe wirkt nicht dekorativ, sondern als Träger von Druck, Erinnerung und langsamer Transformation und lädt so zu einem anhaltenden und aufmerksamen Dialog mit dem Betrachter ein.