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Verarbeitung :
Werk auf Keilrahmen. Kann direkt aufgehängt werden. Rahmung auf Anfrage.
Größe :
31,5x23,6in
Über das Werk
Ich versuche, etwas aus meiner fernen Kindheit wiederzuerlangen – jene reinen, unbeschwerten Momente, von denen ich weiß, dass sie noch in mir sind, aber durch die Schichten der Zeit und späterer Erinnerungen verblassen. Wie der Versuch, eine Landschaft durch Staub und Dunst zu erkennen: Sanfte Blau- und Ockertöne deuten auf Wiesen und Seen hin, doch die Bilder lösen sich auf. Ist es Wasser oder nur eine Fata Morgana? Je mehr ich mich bemühe, zu… fokussieren, desto verschwimmt alles.
Das Gemälde zieht eine Parallele zwischen Kindheitserinnerungen und der unberührten Natur des Planeten – beides einst klar, nun verschleiert. Erinnerungen Erwachsener häufen sich wie Industrieabgase im Anthropozän: Ängste, Enttäuschungen, die Bedeutung, die wir den Dingen beimessen. Sie bilden einen Schleier zwischen uns und dem, was rein war, so wie sich menschliche Spuren allmählich in die materielle Struktur der Landschaft einprägen.
Die Natur fungiert hier als Trägerin von Erinnerungen – sie absorbiert, transformiert und bewahrt Spuren. Die verschwommenen Streifen sind Fragmente dessen, was unter Ablagerungen und Erosion zurückbleibt.
Konstantin Danilov (auch bekannt als Zmogk) ist ein in Moskau geborener Maler und Wandmaler, der in Athen lebt und arbeitet. Seine künstlerische Praxis entwickelte sich aus frühen Arbeiten im russischen Graffiti-Bereich der 1990er Jahre und verlagerte sich später hin zur Ateliermalerei, wo Farbe und Struktur zu primären Werkzeugen zur Erforschung innerer Zustände wurden, die durch gelebte Erfahrungen geprägt sind.
Seine Arbeiten konzentrieren sich auf Grenzbereiche: zwischen innerer und äußerer Erfahrung, Stabilität und Spannung, Anpassung und Verlust. Mithilfe geschichteter Farbfelder, halbabstrakter Landschaften und zurückhaltender figurativer Spuren untersucht er Momente fragilen Gleichgewichts, stillen Drucks und psychologischer Übergänge im Laufe der Zeit.
Ein wiederkehrendes Stilmittel in seiner Praxis ist der „aktive Perimeter“, bei dem die Ränder der Leinwand eher als emotionale Membran denn als neutraler Rahmen fungieren. Farbe wirkt nicht dekorativ, sondern als Träger von Druck, Erinnerung und langsamer Transformation und lädt so zu einem anhaltenden und aufmerksamen Dialog mit dem Betrachter ein.