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In diesem Gemälde verwendet Lara Broecke Materialien und Techniken, die typisch für das Mittelalter sind: handgemachte Eitemperafarbe und Blattgold auf einer Holztafel, die mit Gesso zubereitet wurde. Das Bild ist inspiriert von der berühmten Drachenzeichnung des frühen italienischen Polymaths Taccola.
Das rote Pigment ist zinnoberrot, verstärkt mit cochinealen Schatten und Glanzlichtern, die in das orangefarbene Pigment, das als rotes Blei bekannt… ist, eingemalt sind. Die Farbe wurde mit der Sgraffito-Technik durchgekratzt, um das Gold darunter freizulegen und winzige, funkelnde Schuppen zu erzeugen. Der Hintergrund ist mit blauem Azurit über eine Basis aus Weinrot gemalt, um eine mysteriöse, rauchige Atmosphäre zu schaffen.
Die angegebenen Maße beziehen sich auf den Rahmen, der integraler Bestandteil des Kunstwerks ist. An der Rückseite wurde ein Haken angebracht, so dass das Gemälde zum Aufhängen bereit ist, obwohl es genauso gut auf einer Mini-Staffelei, auf einem Regal oder einem Schreibtisch ausgestellt werden kann.
« Ich versuche, den zeitgenössischen Zuschauern ein Gefühl des Staunens, der Ehrfurcht und der Zärtlichkeit in Bezug auf die Welt um sie herum zu entfachen. »
Lara Broeckes Leidenschaft für frühe italienische Kunst entstand während ihres Aufenthalts in Florenz. Sie lebt heute in Frankreich und malt mit frühitalienischen Techniken – Blattgold und Eitempera, hergestellt durch handgemahlene Pigmente in Eigelb, auf mit Gips beschichteten Holztafeln. Sie verbindet mittelalterliche Sensibilität mit zeitgenössischen Kompositionen und schafft so ausdrucksstarke Darstellungen der Natur und der Beziehung des Menschen zu ihr.