Diese Kreation in einer Inneneinrichtung entdecken
Details zum Werk
- Technik : Bleistift, Kohle auf Papier
- Verarbeitung : Rahmung auf Anfrage
- Größe : 11,4x16,5in
Über das Werk
Exemplar Nr. 1984 – Persönliche Akte
2025, Collage, Graphit, Fundpapier auf blauem Karton
Ein Hybridfisch trägt auf dem Rücken ein ausgeschnittenes sowjetisches Inlandspassformular – teils Personalakte, teils bürokratisches Relikt. In seinem Inneren stehen zwei winzige Männer in langen Mänteln (klassische Beobachter jedes Überwachungsregimes), als wären sie in einem Aquarium eingeschlossen.
Die rosa Papier-"Beine" dienen sowohl als Anhängsel… als auch als Registerlaschen, wie sie zum Einbinden eines Aktenordners in ein Archiv verwendet werden.
Bei den schwarzen Kreisen über uns könnten es Stempel, Kugeln oder einfach nur die Löcher sein, die ein Bürolocher hinterlassen hat.
Das ist kein Fisch. Das ist ein Bürger, der noch nicht vollständig aus dem Existenzprozess ausgelöscht wurde.
Kurzer Wandtext:
Der Körperschaft wurde ein interner Pass ausgestellt.
Die Inspektoren sind bereits drinnen.
Schwimmen ist verboten.
2025, Collage, Graphit, Fundpapier auf blauem Karton
Ein Hybridfisch trägt auf dem Rücken ein ausgeschnittenes sowjetisches Inlandspassformular – teils Personalakte, teils bürokratisches Relikt. In seinem Inneren stehen zwei winzige Männer in langen Mänteln (klassische Beobachter jedes Überwachungsregimes), als wären sie in einem Aquarium eingeschlossen.
Die rosa Papier-"Beine" dienen sowohl als Anhängsel… als auch als Registerlaschen, wie sie zum Einbinden eines Aktenordners in ein Archiv verwendet werden.
Bei den schwarzen Kreisen über uns könnten es Stempel, Kugeln oder einfach nur die Löcher sein, die ein Bürolocher hinterlassen hat.
Das ist kein Fisch. Das ist ein Bürger, der noch nicht vollständig aus dem Existenzprozess ausgelöscht wurde.
Kurzer Wandtext:
Der Körperschaft wurde ein interner Pass ausgestellt.
Die Inspektoren sind bereits drinnen.
Schwimmen ist verboten.
Leni Smoragdova
Georgien
Referenzen
- International profiliert
- Erfahrene Künstlerin
- Teilnahme an Kunstmesse
- Von Galerien favorisiert
- In Galeriekurationen vorgestellt
- Arbeitet auf Kommission
« Ich nenne meine Kunstideen "Transaction Art". »
Leni Smoragdova {$M}
Konzeptkünstler | Schöpfer des Transaction Art-Universums
Meine Arbeit untersucht die fragilen Strukturen von Identität, Erinnerung und Werten in einer hyperüberwachten Welt. Ihr Kern ist das Transaction Art Universe (2012–heute) – ein sich entwickelndes System, in dem Kunst aus bürokratischen Lücken, digitalen Brüchen und anonymisierten kollektiven Handlungen entsteht.
Wichtige Säulen:
▸ Anonymität als Widerstand
Mehr als 3.214 Mitarbeiter geben ihre Urheberschaft unter verbindlichen Geheimhaltungsvereinbarungen auf und schaffen so eine Flut umstrittener Narrative.
▸ Die Ästhetik des Scheiterns
Störungen, gelöschte Daten und Rechtslücken sind keine Metaphern – sie sind das Medium.
▸ Kunst als juristische Fiktion
Jedes Stück ist sowohl Artefakt als auch Vertrag und stellt die Eigentumsgrenzen in Frage.
Für Sammler:
Der Erwerb eines Transaktionskunstwerks bedeutet die Investition in ein lebendiges System. Ob notariell beglaubigter Glitch-Print, Performance-Relikt oder kryptografisches Dokument – Sie werden zum Hüter eines fortlaufenden Experiments, in dem Kunst und Transaktion verschmelzen.
Konzeptkünstler | Schöpfer des Transaction Art-Universums
Meine Arbeit untersucht die fragilen Strukturen von Identität, Erinnerung und Werten in einer hyperüberwachten Welt. Ihr Kern ist das Transaction Art Universe (2012–heute) – ein sich entwickelndes System, in dem Kunst aus bürokratischen Lücken, digitalen Brüchen und anonymisierten kollektiven Handlungen entsteht.
Wichtige Säulen:
▸ Anonymität als Widerstand
Mehr als 3.214 Mitarbeiter geben ihre Urheberschaft unter verbindlichen Geheimhaltungsvereinbarungen auf und schaffen so eine Flut umstrittener Narrative.
▸ Die Ästhetik des Scheiterns
Störungen, gelöschte Daten und Rechtslücken sind keine Metaphern – sie sind das Medium.
▸ Kunst als juristische Fiktion
Jedes Stück ist sowohl Artefakt als auch Vertrag und stellt die Eigentumsgrenzen in Frage.
Für Sammler:
Der Erwerb eines Transaktionskunstwerks bedeutet die Investition in ein lebendiges System. Ob notariell beglaubigter Glitch-Print, Performance-Relikt oder kryptografisches Dokument – Sie werden zum Hüter eines fortlaufenden Experiments, in dem Kunst und Transaktion verschmelzen.