Diese Kreation in einer Inneneinrichtung entdecken
Details zum Werk
- Technik : Öl auf Metall
- Verarbeitung : Werk ohne festen Untergrund. Spannen und/oder Rahmung auf Anfrage.
- Größe : 20,5x27,6in
Über das Werk
Hotels sind Teil der Konsumkultur. Dennoch sind sie eines der ersten Beispiele für dieses Phänomen. Genau wie Verbrauchermärkte und Einkaufszentren wurden sie zu Nicht-Orten, wie es der französische Anthropologe Marc Augé definiert hatte. Er prägte den Ausdruck "Nicht-Ort", um sich auf Orte der Vergänglichkeit zu beziehen, die nicht genügend Bedeutung haben, um als "Orte" angesehen zu werden. Nicht-Orte sind immer poliert, kompakt, unveränderlich,…
unberührt. Sie sind immer "brandneu", als ob die Zeit stehen bleibt. Dieses besondere Phänomen ist das faszinierendste. In den Hotelzimmern fühlen wir uns in ihrer dauerhaften, selbstheilenden Frische kokoniert und vor dem Gefühl der Zeitlichkeit geschützt. Da sie unveränderlich sind, gibt es keine Möglichkeit, Erinnerungen an bestimmte Teile von Hotelzimmern zu bilden, die uns für bestimmte Objekte nostalgisch machen könnten. Der Fetisch von Nicht-Orten ist nur möglich, wenn der Nicht-Ort als sich selbst als fetischisiertes Objekt geformt ist.
Luka Tripkovic
Serbien
Referenzen
- Erfahrener Künstler
- Gewinner eines Kunstpreises
- Einladung in Künstlerresidenz
- Arbeitet auf Kommission
« Kunst ist keine bloße Reproduktion der Realität, sondern eine zutiefst kontemplative Disziplin mit der Kraft, die Welt zu verstehen und zu verändern. »
Luka Tripkovic ist ein preisgekrönter serbischer Künstler, der Mode als das ansieht, was ihn "mehr als alles andere" interessiert. Für ihn ist es ein rohes ideologisches Konstrukt sowie eine Manifestation einer visuellen Utopie. Tripkovic ist der Meinung, dass Mode ein Kommunikationsmittel und eine Kunstform ist, von der wir alle hören und lernen sollten. Seine vielfältigen Kompositionen entstehen mit Ölen, Acryl, Bleistift, Kohle und Stift auf Leinwand oder Pappe.